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"Ohne ihn wäre Mustafi nicht zu uns gekommen"

Enthüllt: So liefen die Transfers von Kabak und Mustafi

12.02.2021 11:47
Ozan Kabak verließ den FC Schalke 04 im Winter
© Tim Rehbein/RHR-FOTO/Pool
Ozan Kabak verließ den FC Schalke 04 im Winter

Mit der Verpflichtung von Shkodran Mustafi sorgte der FC Schalke 04 im Winter für Schlagzeilen. Möglich wurde die Ankunft des Weltmeisters nur durch einen gleichzeitigen Abschied von Ozan Kabak. Diesen wiederum leitete ein ehemaliger BVB-Profi in die Wege. 

Über ehemalige Spieler von Borussia Dortmund wird auf Schalke eher selten gesprochen. Mit der Ankunft von Christian Gross Ende Dezember änderte sich das. Der Trainer arbeitet mit Philipp Degen zusammen, der einst die Schuhe für die Schwarz-Gelben schnürte. Und so dauerte es nicht lange, bis Degen nach der Ankunft von Gross erstmals in Gelsenkirchen gesehen wurde.

Schon im Januar wurde Degen, der auch als Spielerberater tätig ist, auf Schalke erspäht. Und schon damals wurde der Ex-Profi mit möglichen Neuzugängen der Königsblauen in Verbindung gebracht. Was genau hinter dem Besuch steckte, wusste damals aber noch niemand.

Christian Gross verriet im "Blick"-Interview nun, dass Degen tatsächlich eine große Rolle bei den jüngsten Transferaktivitäten der Knappen spielte.

"Ohne ihn wäre Mustafi nicht zu uns gekommen"

"Er ist super vernetzt im Fußball. Ohne ihn wäre Mustafi nicht zu uns gekommen", berichtete Gross, dass der ehemalige BVB-Profi für den prominenten Neuzugang sorgte. Degen nutzte dabei seine guten Kontakte und sorgte zunächst dafür, dass Ozan Kabak einen neuen Verein fand. 

Der Berater meldete sich telefonisch bei Jürgen Klopp und dem FC Liverpool. "Weil Philipp wusste, dass Liverpool einen Innenverteidiger sucht", erklärte Gross: "Und er fragte, ob Liverpool an Ozan Kabak interessiert sei - so wusste Philipp, dass Schalke Kabak möglicherweise an Liverpool abgeben könnte – und er Mustafi zu Schalke bringen könnte."

Einen möglichen Interessenskonflikt, der etwa durch seine Beteiligung an Degen-Transfers entstehen könnte, dementierte Gross. "Wir sind finanziell völlig unabhängig voneinander", sagte der Trainer.

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