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Nagelsmann träumt mit RB vom ersten großen Titel

04.02.2021 12:44
Julian Nagelsmann (r.) steht mit Leipzig im Viertelfinale
© KH via www.imago-images.de
Julian Nagelsmann (r.) steht mit Leipzig im Viertelfinale

RB Leipzig blieb im Achtelfinale vom Favoritensterben verschont und zählt nun zu den Top-Favoriten auf den Pokalsieg.

3:0, 3:0 und 4:0: Die bisherige Pokal-Bilanz von RB Leipzig kann sich sehen lassen. Auch gegen den Zweitligisten VfL Bochum ließ der Champions-League-Achtelfinalist keinen Zweifel daran aufkommen, wie wichtig der Wettbewerb für den Klub ist. Schließlich könnten die Sachsen ihren formidablen Aufstieg seit der Klubgründung im Jahr 2009 endlich mit einem großen Titel krönen.

Dass Teams wie Bayern München und Bayer Leverkusen ausgeschieden sind, macht die Sache einfacher, war aber für RB-Trainer Julian Nagelsmann kein Grund, in Jubelstürme auszubrechen. Die Schlappen der Konkurrenz kamen wohl zur rechten Zeit. "Ich bin grundsätzlich weit weg von Schadenfreude", sagte Nagelsmann nach dem 4:0 (2:0) gegen Bochum, aber solche Ergebnisse seien "auch immer eine kleine Warnung" für die eigenen Spieler.

Die waren gegen Bochum wirklich auf den Punkt hellwach. Zum Matchwinner avancierte Yussuf Poulsen, der erstmals im Jahr 2021 in einem Pflichtspiel traf - und das gleich doppelt. "Es ist schon wichtig. Ich habe zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen, wie ich wollte", meinte Leipzigs dienstältester Profi.

Nagelsmann lässt Sturmbesetzung noch offen

Ob er auch für das Ligaspiel am Samstag (15:30 Uhr) beim Schlusslicht Schalke 04 gesetzt ist, ließ Nagelsmann aber offen, schließlich habe auch dessen Konkurrent Alexander Sörloth seine Sache zuletzt gut gemacht, auch wenn er nicht traf. "Ich gehe jetzt nicht nur nach Toren", meinte der Coach: "Vielleicht fangen auch beide gegen Schalke an."

Für Poulsen hat die Rückrunde jetzt so richtig begonnen und soll im Mai mit einem Triumph enden. Noch in bester Erinnerung ist dem Dänen der Auftritt im Pokal-Finale 2019, als man Bayern München mit 0:3 unterlag.

"Das war bislang eines der geilsten Spiele in meiner Karriere. Ein tolles Erlebnis mit den 70.000 Fans im Olympiastadion", meinte Poulsen, der auch mit den Corona-Einschränkungen in diesem Jahr gut leben könnte: "Dieses Jahr wird es vermutlich ohne Zuschauer stattfinden, dennoch werden wir alles dafür geben, wieder nach Berlin fahren zu können."

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