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"Glaube daran, dass es dich eines Tages stärker macht"

Harit meldet sich nach Tränen-Aus zu Wort

04.02.2021 15:56
Amine Harit brach nach der Niederlage des FC Schalke 04 in Tränen aus
© Noah Wedel via www.imago-images.de
Amine Harit brach nach der Niederlage des FC Schalke 04 in Tränen aus

Obwohl der FC Schalke 04 eine starke Partie gegen den VfL Wolfsburg bot, war das Achtelfinale Endstation im DFB-Pokal. Die Knappen mussten sich mit 0:1 geschlagen geben.

Einer, der besonders unter der Pleite litt, war Amine Harit. Der Marokkaner brach nach dem Schlusspfiff in Tränen aus und musste von Co-Trainer Naldo getröstet werden.

Mittlerweile meldete sich Harit auch bei Instagram zu Wort. "Wenn es am schlimmsten ist und überhaupt nichts klappt... Glaube daran, dass es dich eines Tages stärker macht", schrieb der 23-Jährige zu zwei Bildern, die ihn enttäuscht nach dem Spiel zeigten.

Auch ohne den wegen Quarantäne noch nicht einsetzbaren Shkodran Mustafi und Klaas-Jan Huntelaar (Wadenprobleme) agierte Schalke insbesondere in der ersten Halbzeit überhaupt nicht wie ein designierter Zweitligist. Nach einer ausgeglichenen Auftaktviertelstunde übernahm die Mannschaft von Trainer Christian Gross das Kommando und brachte den Bundesliga-Dritten mehrfach in Verlegenheit.


Mehr dazu: VfL Wolfsburg vs. FC Schalke 04 - Noten und Einzelkritik


Speziell den quirligen und leichtfüßigen Amine Harit bekamen die Norddeutschen kaum in den Griff. Der Mittelfeldspieler war Ausgangspunkt der ersten Schalker Torchance in der 14. Minute, auch an einer weiteren Einschussmöglichkeit, bei der Matthew Hoppe (45.) an Torwart Koen Casteels scheiterte, war er maßgeblich beteiligt.

"Es ärgert mich, dass wir nicht weitergekommen sind. Das wäre möglich gewesen", sagte S04-Torwart Ralf Fährmann, der in den Schlussminuten bei Eckbällen mit in den gegnerischen Strafraum geeilt war: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und sind jetzt natürlich enttäuscht. Es bringt nichts, jetzt groß zu hadern und zu sagen, dass wir Pech haben ohne Ende. Wir hatten gute Chancen, die wir nutzen können. Wir müssen weitermachen, weitermachen, weitermachen."

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