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Corona-Krise kostet Klubs bis zu 8,5 Milliarden Euro

27.01.2021 14:15
Andrea Agnelli ist Chef der ECA
© Marco Alpozzi/LaPresse via www.imago-images.de
Andrea Agnelli ist Chef der ECA

Die Coronakrise wird die europäischen Fußball-Profiklubs nach Berechnungen der Klubvereinigung ECA zwischen 6,5 und 8,5 Milliarden Euro kosten.

Diesen Einnahme-Rückgang prognostizierte ECA-Präsident Andrea Agnelli am Mittwoch. Im Sommer des vergangenen Jahres war die ECA noch von einem Minus von vier Milliarden Euro für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 ausgegangen.

"Die gesamte Branche befindet sich in einer sehr komplizierten Phase. Wir müssen ernsthaft darüber nachdenken, wie wir die Zukunft angehen", sagte Agnelli.

Laut Klubchef des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin brauchen "rund 360 europäische Klubs Finanzspritzen in einer Höhe von insgesamt sechs Milliarden Euro über zwei Jahre", um zu überleben. Für viele Vereine bedeutet dies, dass sie Schulden machen müssten.

Erst am Dienstag hatte der FC Barcelona bestätigt, dass sein Schuldenberg die Milliardengrenze durchbrochen hat. Die Gesamtverschuldung des 26-maligen spanische Meisters um Superstar Lionel Messi beträgt 1,17 Milliarden Euro.

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