Anzeige

Neue Gerüchte nach Rose-Wechsel zum BVB

Seoane nach Gladbach? Berns Sportchef äußert sich

22.02.2021 08:51
Wird nach Roses BVB-Wechsel in Gladbach gehandelt: Gerardo Seoane
© MANUEL GEISSER via www.imago-images.de
Wird nach Roses BVB-Wechsel in Gladbach gehandelt: Gerardo Seoane

Nachdem der Abschied von Marco Rose zum BVB im Sommer feststeht, läuft die Suche nach einem Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach auf Hochtouren. Gladbach-Manager Max Eberl und Co. haben mit Gerardo Seoane einen ambitionierten Trainer aus der Schweiz im Visier, dessen Sportchef zu den Gerüchten nun Stellung nimmt.

Darauf, dass es Marco Rose zum BVB zieht, konnten sich die Gladbacher Verantwortlichen seit Wochen vorbereiten. Nachdem die Entscheidung nun final steht, mehren sich die Gerüchte um mögliche Nachfolger des 44-Jährigen bei der Borussia vom Niederrhein.

"Bild" bringt dabei mit Gerardo Seoane von den Young Boys aus Bern einen bislang in Deutschland eher unbekannten Namen ins Spiel. Der 42 Jahre alte Schweizer sei nichtsdestotrotz ein "ganz heißer Kandidat" im Rennen um die Rose-Nachfolge, heißt es - nicht nur, weil sich im Gladbacher Spieler-Kader ebenfalls eine große Schweizer Fraktion findet.

In Bern ist ein möglicher Seoane-Wechsel noch kein Thema. "Das letzte Mal, als er zu mir kam, haben wir über das Servette-Spiel geredet", sagte YB-Sportchef Christoph Spycher dem "SRF". Beim Doublesieger der Vorsaison weiß man natürlich, dass Seoane auf dem Notizzettel einiger besser betuchter Klubs zumindest einen Eintrag sicher hat.

Spycher schwärmte von dem gebürtigen Innerschweizer, der in Bern "einen sensationellen Job" verrichtet. Dementsprechend könnte "irgendwann vielleicht der Moment kommen, wo er sich verändern wird", wollte sich Spycher keinen Illusionen hingeben, "aber ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch nächste Saison zusammenarbeiten können."

Gladbachs Interesse an Seoane ist nicht neu: Bereits im Frühjahr 2019 vor der Verpflichtung Roses beobachtete Eberl den früheren Profi, der seine aktive Laufbahn bereits mit 28 Jahren wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs beenden musste.

Gladbach: Gerardo Seoane passt ins Profil

Die "Rheinische Post" hatte Seoane bereits im Januar als möglichen Rose-Nachfolge genannt. Auch das Schweizer Nachrichtenportal "nau.ch" rechnete damals fest damit, dass Seoane am Niederrhein im Falle einer Trennung von Rose "zum heißen Thema" werden könnte. Noch ist Seoane allerdings vertraglich bis 2023 an seinen aktuellen Klub gebunden.

Wirklich überraschend käme ein Wechsel nach Gladbach nicht. Schließlich bewies Seoane in den letzten Jahren, dass er das Zeug dazu hat, eine echte Spitzenmannschaft zu formen. 2019 und 2020 führte er die Young Boys jeweils zum Meistertitel. In der laufenden Saison sind die Berner ebenfalls schon wieder klar auf Titelkurs. Seoane gilt zudem als Anhänger eines offensiven und attraktiven Spielstils und weist damit auch Parallelen zu Rose auf.

Seoane ist aber nur einer von vielen Kandidaten, die rund um den Borussia-Park gehandelt werden. Zu den möglichen Rose-Erben zählen Gerüchten zufolge auch Frankfurts Adi Hütter, Werders Florian Kohfeldt sowie Ajax-Coach Erik ten Hag.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bundesliga Bundesliga
Anzeige

23. Spieltag

Spielplan
Tabelle
Anzeige