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Als Nachfolger von Markus Gisdol?

Funkel äußert sich zu Köln-Gerüchten

27.01.2021 12:17
Friedhelm Funkel (l.) könnte Markus Gisdol beim 1. FC Köln beerben
© nordphoto / Meuter via www.imago-images.de
Friedhelm Funkel (l.) könnte Markus Gisdol beim 1. FC Köln beerben

Trainer Markus Gisdol muss beim 1. FC Köln offenbar weiter um seinen Job bangen. Der Klub soll mit Friedhelm Funkel bereits einen Notfallplan in der Schublade haben. Auch zwei andere Coaches werden gehandelt.

Nächstes Endspiel für Markus Gisdol beim 1. FC Köln? Das Keller-Duell gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (15:30 Uhr) könnte je nach Ausgang das Aus für den Cheftrainer des abstiegsbedrohten Bundesligisten besiegeln.

Wie "Sport Bild" berichtet soll Gisdol, der in dieser Saison bereits mehrfach angezählt war, in Köln nach der 0:3-Klatsche gegen 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende erneut zur Disposition stehen.

Die fehlende Konstanz im Spiel des Tabellen-16. und in Gisdols Entscheidungen sei Wasser auf die Mühlen seiner vereinsinternen Kritiker, heißt es. Grundsätzlich soll im Klub nach dem überraschenden 3:2-Sieg von Kölns Verfolger Mainz 05 gegen RB Leipzig "große Anspannung" herrschen.

Manager Horst Heldt und Finanz-Chef Alexander Wehrle stehen demnach zwar noch hinter Gisdol. Mit einem Notfallplan für den Fall seiner Entlassung sollen sich die Bosse jedoch trotzdem schon beschäftigt haben.

Wechsel zum 1. FC Köln? Das sagt Friedhelm Funkel

Dieser heißt angeblich Friedhelm Funkel. Dem Bericht zufolge habe es bereits Mitte Januar nach dem torlosen Remis gegen Hertha BSC erste Gespräche mit dem vereinslosen Trainer-Routinier gegeben.

Funkel habe sich zwar noch nicht festgelegt, ob er nach seine Engagement zwischen 2002 und 2003 ein weiteres Mal in Köln aufschlagen wolle. Sollte Gisdol nicht mehr zu halten sein, stünden aber dennoch konkrete Verhandlungen mit dem 67-Jährigen an.

Gegenüber "Sport1" dementierte der Fußballlehrer jedoch die Spekulationen. "Mit mir hat niemand gesprochen. Ich habe zuletzt gesagt, dass ich mir Gedanken darüber mache, ob ich noch mal als Trainer arbeite, wenn ich eine konkrete Anfrage habe. Die Pandemie hat das Leben von Millionen Menschen verändert", wird Funkel zitiert. 

Er werde "zu diesem Thema nichts weiter sagen, ich habe aus dem Fall Schalke gelernt. Auch da gab es null Kontakt und es wurden Geschichten über mich geschrieben." 

Funkel war zuletzt auch als möglicher Retter mit Schalke in Verbindung gebracht worden. Die Knappen entschieden sich letztlich aber für den Schweizer Christian Gross.

Beim FC werden neben Funkel, der als klarer Favorit auf den Posten gilt, noch zwei andere Trainer-Kandidaten gehandelt: Markus Babbel und Uwe Koschinat.

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