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Neue Gerüchte um Schneider-Nachfolger

Medien: Schalker Mannschaft zweifelt an Gross

27.01.2021 13:54
Christian Gross soll seine Spieler beim FC Schalke 04 verwechseln
© Uwe Kraft
Christian Gross soll seine Spieler beim FC Schalke 04 verwechseln

Bislang konnte auch Christian Gross das Ruder beim FC Schalke 04 nicht rumreißen. In fünf Spielen unter dem neuen Trainer konnten die Königsblauen bei vier Niederlagen nur einen Sieg einfahren. Innerhalb des Teams wachsen angeblich die Zweifel am Trainer. Unterdessen gibt es erste Gerüchte um einen möglichen Nachfolger von Jochen Schneider.

Laut "Sport Bild" sieht die Mannschaft bei Gross ein entscheidendes Problem: der Trainer kenne sich in der Bundesliga zu wenig aus. So soll der 66-Jährige zum Beispiel viele Spieler nicht kennen und bei Gegner-Analysen häufig nach Namen fragen müssen.

Auch mannschaftsintern hat es Gross wohl noch nicht geschafft, sich alle Namen zu merken. Dem Bericht zufolge verwechselt der Schweizer seine Spieler, nennt sie nicht beim richtigen Namen oder spricht sie in der falschen Sprache an. Eine Tatsache, die intern für Diskussionen sorge.

Gross' Charakter komme beim Team dagegen sehr gut an.

Wird Erik Stoffelshaus Schneider-Nachfolger beim FC Schalke 04?

Mehr und mehr in die Kritik beim FC Schalke 04 gerät vor allem Sportvorstand Jochen Schneider. Sollten die Königsblauen tatsächlich in die 2. Bundesliga absteigen, so die "Sport Bild", ist eine weitere Beschäftigung des 50-Jährigen ausgeschlossen.

Als möglichen Nachfolger haben demnach Teile des Aufsichtsrats Erik Stoffelshaus auserkoren.

Der 50-Jährige arbeitete ab 1998 zunächst als Jugendtrainer bei den Knappen und stieg später zum Assistenten des damaligen Managers Andreas Müller auf. In dieser Funktion war er unter anderem für die Verpflichtungen von Heiko Westermann, Ivan Rakitic, Jermaine Jones und Jefferson Farfán mitverantwortlich. 2009 verließ er den Revierklub.

Stoffelshaus war zuletzt knapp zwei Jahre als Sportdirektor von Lokomotive Moskau tätig, beendete die Zusammenarbeit aber 2018. Schon damals wurde er mit seinem früheren Arbeitgeber Schalke in Verbindung gebracht, als die Königsblauen auf der Suche nach einem neuen Kaderplaner waren.

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