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Planung für Springreiter derzeit "überhaupt nicht möglich"

26.01.2021 06:30
Spürt die Auswirkungen der Corona-Krise im Reitsport: Christian Ahlmann
© dpa
Spürt die Auswirkungen der Corona-Krise im Reitsport: Christian Ahlmann

Wegen der Absage des Weltcups und der Streichung fast aller Hallenturniere müssen die Springreiter den Start in die Olympia-Saison neu organisieren.

Mehrere Kadermitglieder reiten ein paar Wochen lang bei Turnierserien in Spanien, wo es kaum Preisgeld gibt. "Im Süden kann man reiten, das ist eine gute Sache", sagt Bundestrainer Otto Becker zu den Trainingsmöglichkeiten.

Daniel Deußer und Andre Thieme reisen noch weiter und wollen einige Wochen lang bei einer Turnierserie in Florida starten, wo es höhere Prämien gibt.

Auch Christian Ahlmann will, "wenn nichts anderes ist", für ein paar Wochen nach Spanien. Der 46 Jahre alte Profi bezeichnet die Situation mit den Einnahmeverlusten durch die Corona-Krise als "Katastrophe".

Seinem Beruf als Reiter kann Ahlmann seit mehreren Monaten nicht mehr richtig nachgehen. Und eine Planung der Saison mit dem Ziel Olympia in Tokio ist für den Profi, der seit dem Doppel-Gold bei der EM 2003 durchgängig in der Weltspitze mitreitet, "derzeit überhaupt nicht möglich".

Ganz ähnlich formuliert es der Bundestrainer: "Eine richtige Planung, wie wir sie kennen, ist derzeit nicht möglich."

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