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Gefälschte Testergebnisse! Corona-Skandal in Monte Carlo

23.01.2021 09:13
Bei gefälschten Corona-Test kennt die FIA kein Pardon
© unknown
Bei gefälschten Corona-Test kennt die FIA kein Pardon

Ein schwerwiegender Verstoß gegen das COVID-19-Protokoll ist bei der Rallye Monte Carlo, dem Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021, dem Chef eines Catering-Unternehmens zum Verhängnis geworden. Der Mann hatte bei den Ergebnissen der PCR-Tests von zwei seiner Mitarbeiter das Datum verändert.

Nachdem die gefälschten Tests dem COVID-19-Beauftragten aufgefallen waren, wurde der Betreffende wegen eines Verstoßes gegen der Sportliche Reglement von den Sportkommissaren für sechs Monate für die Teilname an Veranstaltungen der Rallye-WM gesperrt und umgehend des Serviceparks verwiesen.

Der Mann hatte angegeben, dass der Flug der beiden Mitarbeiter verschoben wurde und daher ihre Coronatest bei der Einreise älter als die vorgeschriebenen 96 Stunden alt gewesen wäre. Anstatt sich um neue Tests zu kümmern, änderte er das Testdatum auf dem entsprechenden Dokument, was jedoch auffiel.

Inakzeptables Risiko

Die beiden Mitarbeiter des Unternehmens, welches das Catering für verschiedene Teams durchführt, wurden nach Bekanntwerden des Vorfalls umgehend des Serviceparks verwiesen und erneut getestet. Nachdem die neuerlichen Tests negativ waren, sind sie mittlerweile wieder in den Servicepark zurückgekehrt.

Ihr Chef habe sich gegenüber den Sportkommissaren zwar für sein Verhalten entschuldigt, allerdings halten diese fest, dass es sich um einen schwerwiegenden Verstoß handelt, der andere einem inakzeptablen Risiko ausgesetzt habe.

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