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Rallye statt Formel 1 mit Alpine

Esteban Ocon wechselt kurzfristig die Rennserie

20.01.2021 17:11
Esteban Ocon freut sich auf sein Rallye-Debüt in Monte-Carlo
© HOCH ZWEI via www.imago-images.de
Esteban Ocon freut sich auf sein Rallye-Debüt in Monte-Carlo

Esteban Ocon wechselt die Rennserie - zumindest kurzfristig: Der Formel-1-Pilot wird an diesem Donnerstag die ersten beiden Wertungsprüfungen der Rallye Monte Carlo in einem Alpine A110S Sportwagen bestreiten.

Für den Franzosen ist es die erste Rallye-Erfahrung überhaupt und sein erster richtiger Einsatz in einem A110S, seit er das Modell im Rahmen des Eifel-Grand-Prix-Wochenendes im vergangenen Jahr auf der Nordschleife ausprobieren durfte.

Ocon, der mit seiner angestammten Formel-1-Startnummer 31 auf dem blau lackierten Auto antritt, wird zunächst den morgendlichen Shakedown absolvieren, bevor er am Nachmittag dann die beiden Wertungsprüfungen an Angriff nimmt, die den Saisonauftakt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021 markieren.

Ocon spricht von "Juwel im Kalender des Motorsports"

Die Wertungsprüfung 1 von Saint-Disdier nach Corps umfasst 20,58 Kilometer, in der zweiten Wertungsprüfung von Saint-Maurice und Saint-Bonnet kommen 20,78 hinzu.

"Es ist das erste Mal, dass ich in Monte-Carlo fahre", sagt Ocon im Vorfeld seiner Rallye-Premiere. "Es ist eine legendäre Veranstaltung, ein Juwel im Kalender des Motorsports und ich weiß, wie besonders es sein wird, dabei zu sein."

"Ich freue mich darauf, den wunderschönen Alpine A110S zu fahren. Ich hatte meinen ersten Eindruck davon im Oktober bei drei Runden auf der Nordschleife. Das Auto war an diesem Tag großartig, sehr komfortabel und agil zu fahren. Er ist wie geschaffen für diese Art von Herausforderung mit den engen Haarnadeln und Bergpässen."

Alpine-Einsatz in Monte-Carlo als Teil der Neuausrichtung

Außerdem verrät Ocon: "Rallyefahren war eigentlich schon immer ein Traum für mich, und den A110S in Monte-Carlo zu fahren, ist eine wunderbare Art, das Jahr zu beginnen."

Der französische Autohersteller Renault verlagert seinen Motorsport-Fokus verstärkt auf die Marke Alpine als Teil einer Neuausrichtung, die vom neuen CEO Luca de Meo eingeleitet wurde. Ocons Auftritt bei der Rallye Monte Carlo ist der erste Beweis für diese Markenoffensive, zu der auch die neue Identität des Formel-1-Teams gehört.

Alpine kann auf eine lange Geschichte bei der Rallye Monte Carlo zurückblicken. 1969 stand das Team erstmals auf dem Podium, als Jean Vinatier und Beifahrer Jean-François Jacob Dritter wurden. Der erste Sieg kam 1971, als Ove Andersson triumphierte.

Mit Jean-Claude Andruet und Michele Petit gewann Alpine auch 1973, dem ersten Jahr der offiziellen Rallye-WM überhaupt. Bei der Rallye Monte Carlo 2021 wird Alpine in der RGT-Klasse antreten - mit Cédric Robert, Emmanuel Guigou, Philippe Baffoun, Pierre Ragues und Raphaël Astier, die alle A110-Modelle fahren.

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