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Felix Sturm will gegen Feigenbutz kämpfen

20.01.2021 14:56
Will erneut in den Ring steigen: Felix Sturm
© Torsten Helmke via www.imago-images.de
Will erneut in den Ring steigen: Felix Sturm

Felix Sturm will bei seinem Box-Comeback den nächsten Schritt machen. Wie Sturms Promoter Ismail Özen-Otto vom Boxstall Universum mitteilte, soll der 41-jährige Ex-Weltmeister gegen den fast 17 Jahre jüngeren Vincent Feigenbutz in den Ring steigen.

"Wir rechnen noch in dieser Woche mit einer Entscheidung. Sicher ist: Wir peilen den 24. April für den nächsten Kampf von Felix an. Ort und Location sind aber noch offen", sagte Özen-Otto dem Fachblatt "Boxsport". Zuvor hatte die "Bild" berichtet, es seien nur noch Formalitäten zu klären.

Sturm gegen Feigenbutz wäre ein Kampf der deutschen Boxgenerationen. "Für Deutschland wäre das ein Top-Kampf", betonte Özen-Otto.

Sturm hatte kurz vor Weihnachten nach fast fünfjähriger Ring-Abstinenz sein Box-Comeback gefeiert. Im Hamburger Universum Gym bezwang er den Düsseldorfer Timo Rost über zehn Runden souverän nach Punkten, machte dabei einen ordentlichen Eindruck. Mit Rost hatte sich Sturm auf ein Kampfgewicht knapp über dem Supermittelgewichts-Limit von 76,2 Kilogramm geeinigt.

Sturm kann das Geld gut gebrauchen

Für einen Kampf gegen Feigenbutz müsste Sturm wahrscheinlich abkochen. Feigenbutz hält seit seinem Sieg über Jama Saidi im Sommer 2020 den IBF-Intercontinental-Titel im Mittelgewicht (72,6 Kilo). Einige Monate zuvor war der 25-Jährige in einem WM-Kampf im Supermittelgewicht gegen den Amerikaner Caleb Plant untergegangen.

Sturm, der im vergangenen Jahr zu einer dreijährigen Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung und Dopings verurteilt worden war und dagegen Revision eingelegt hat, möchte mit einem Sieg in der Weltrangliste klettern. Das Ziel des fünfmaligen Weltmeisters ist es, erneut um einen WM-Titel zu kämpfen und so seine Steuerschulden zu begleichen.

Auch Feigenbutz hofft auf eine weitere Titelchance in naher Zukunft. Den "alten" Sturm sollte "Iron Junior" laut Özen-Otto aber auf keinen Fall unterschätzen. Die jungen deutschen Boxer redeten "immer von WM-Kämpfen, dabei sollten sie sich erst mal hier in Deutschland gegen die Konkurrenz durchsetzen", so der Universum-Boss.

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