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Gerüchte um Russland-Oldie

Nächster Abwehr-Kandidat auf Schalke gehandelt

14.01.2021 12:31
Vladislav Ignatjev (r.) lief in der Champions League zwei Mal gegen den FC Bayern auf
© Ulmer via www.imago-images.de
Vladislav Ignatjev (r.) lief in der Champions League zwei Mal gegen den FC Bayern auf

Ein neuer Tag, ein neuer Name beim FC Schalke 04: Auf der Suche nach Sofort-Verstärkungen soll der abstiegsgefährdete Bundesligist in Russland fündig geworden sein. Pikant: Der gehandelte Spieler wird in Kürze bereits 34 Jahre alt.

Gemeint ist Vladislav Ignatjev von Lokomotive Moskau, der zumeist die rechte Abwehrseite beackert. Exakt dort herrscht bei den Königsblauen Bedarf.

Wie das Portal "sport-express.ru" berichtet, ist der erfahrene Ignatjev ein Thema in Gelsenkirchen. Da sein Vertrag im Sommer ausläuft und er ein verdienter Profi ist, würde Lok ihn wohl ablösefrei ziehen lassen.

In der laufenden Saison zählte der Routinier in Moskau meist zum Stammpersonal. 19 Partien absolvierte Ignatjev wettbewerbsübergreifend, fünf davon in der Champions League, wo er unter anderem auf den FC Bayern traf.

Der ehemalige russische Nationalspieler (fünf Einsätze) lief zuletzt vornehmlich im rechten Mittelfeld auf, verbrachte einen Großteil seiner Karriere aber weiter hinten.

Kein Transfer mit Perspektive für den FC Schalke

Fraglich bleibt derweil, ob Schalke seine Baustelle in der Abwehr tatsächlich mit einem Mann schließen will, der am 20. Januar seinen 34. Geburtstag feiert. Ein Transfer mit Perspektive wäre Ignatjev sicher nicht.

Schon eher ins Profil passen würde der elf Jahre jüngere Schweizer Kevin Rüegg, der ebenfalls als neuer Rechtsverteidiger im Gespräch ist. Sein Berater Philipp Degen weilte am Dienstag bereits in der Veltins-Arena.

Aktuell rangieren die Knappen in der Bundesliga auf dem vorletzten Platz. Erst am vergangenen Spieltag gelang beim 4:0 (1:0) gegen die TSG Hoffenheim der erste Dreier der Saison.

Am Sonntag geht es mit dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker) weiter. Große Hoffnungen ruhen auch dann wieder auf Sead Kolasinac, dem bislang einzigen Zugang des Winters, der nach seiner Rückkehr aus England die linke Abwehrseite beackert. Ein frischer Gegenpart für den rechten Flügel soll so schnell wie möglich folgen ...

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