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"Wenn er nicht mein Sohn wäre, ..."

Pay-Driver-Vorwurf: Lawrence Stroll verteidigt Sohn Lance

14.01.2021 10:33
Lance Stroll wird immer wieder infrage gestellt
© Mark Sutton via www.imago-images.de
Lance Stroll wird immer wieder infrage gestellt

In der kommenden Saison bildet Sebastian Vettel gemeinsam mit Lance Stroll das Fahrerduo bei Aston Martin. Der junge Kanadier sieht sich trotz regelmäßiger Erfolgserlebnisse immer wieder großer Kritik ausgesetzt. Vater und Teambesitzer Lawrence Stroll will das so aber nicht stehen lassen.

Für viele Fans und Experten ist schon lange klar: Ohne den finanziellen Background von Milliardär und Vater Lawrence Stroll hätte es sein Sohn Lance niemals in die Formel 1 geschafft. Der 22-Jährige sieht sich regelmäßig Kritik ausgesetzt. Abgesehen davon, dass der junge Kanadier im Fahrerlager und auch unter den Journalisten nur wenig Vertraute hat, werden auch seine fahrerischen Qualitäten immer wieder infrage gestellt. Dem widerspricht Lawrence Stroll im Gespräch mit "RaceFans" aber entschieden.

"Letztes Jahr hat er [beim Großen Preis der Türkei] im Nassen die Pole geholt. Und wir wissen alle, dass es im Regen nur auf den Fahrer ankommt. Der Vorteil des Autos spielt da keine Rolle und alles liegt in den Händen des Fahrers. Dass er dort die Pole geholt hat, spricht für sich und sagt einiges", erinnerte Lawrence Stroll an den starken Auftritt seines Sprösslings beim Wochenende in Istanbul. Auch die beiden Podeste in Italien und Bahrain hob Stroll senior lobend hervor.

"Wenn er nicht mein Sohn wäre, ..."

Allein die Leistungen seines Sohnes und nicht etwa das Geld rechtfertigen den Einsatz des 22-Jährigen, bekräftigte Stroll. "Das ist Aston Martin, das ist ein Business. Ich denke, dass seine Leistungen zu 100 Prozent rechtfertigen, dass er hier ist. Und, ganz nebenbei, wenn er nicht mein Sohn wäre, würde das auch niemand infrage stellen", kritisierte Lawrence Stroll viele innerhalb und außerhalb der Königsklasse, die in Lance Stroll nur einen Pay-Driver sehen. 

Wie es in Zukunft mit Lance, Sebastian Vettel und Aston Martin weitergehen soll, steht für Teambesitzer schon fest. "Der erste Schritt in Richtung Rennsieg wird es sein, im nächsten Jahr regelmäßig auf dem Podest zu stehen und ein paar Rennen zu gewinnen. Wir haben gesehen, dass wir dazu in der Lage sind. Dann wollen wir regelmäßig an die Tür zum zweiten Platz klopfen."

Glaube er, Mercedes schon im nächsten Jahr vom Thron stoßen zu können? "Ganz sicher nicht nächstes Jahr. Wir sind alle große Realisten. Aber niemand weiß genau, was die Regelveränderungen 2022 konkret bedeuten werden. Der Plan ist, das Feld enger zusammenzubringen. Wird das passieren? Wenn es passiert, glaube ich, dass wir jeden schlagen können."

 

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