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Geständnis von Teamchef Günther Steiner

"Großer Druck" für Haas wegen Mick Schumacher

13.01.2021 14:38
Mick Schumacher (l.) wird 2021 für Haas an den Start gehen
© Andy Hone via www.imago-images.de
Mick Schumacher (l.) wird 2021 für Haas an den Start gehen

Mit der Verpflichtung von Mick Schumacher durch Haas ist die Formel 1 um eine Attraktion reicher. Die Zusammenarbeit mit dem Sohn von Michael Schumacher hat für den US-amerikanischen Rennstall aber nicht nur positive Seiten, wie Teamchef Günther Steiner zugibt.

"Der Name Schumacher ist wegen Michael legendär in der Formel 1. Seinen Sohn jetzt im Team zu haben ist fantastisch und eine Ehre für uns. Aber es bringt auch eine Menge Druck mit sich", sagte Steiner gegenüber "Autosport". "Ich bin mir dessen vollkommen bewusst und mache mir da gar keine Illusionen."

Michael Schumacher habe während seiner Fahrer-Karriere "diese Aura um sich herum" gehabt, schwärmte der Italiener. Haas werde versuchen, seine "Pflicht zu erfüllen", um auch Mick Schumacher "zu größeren Dingen" zu verhelfen, ergänzte Steiner. "Wir sind ein junges Team, wir machen Dinge richtig und machen Dinge falsch. Aber wir geben immer unser Bestes."

Der 55 Jahre alte Motorsport-Ingenieur hofft, dass der Sieg in der Formel-2-Meisterschaft des letzten Jahres Formel-1-Rookie Schumacher in seiner Debütsaison in der Königsklasse hilft.

Formel 1: Titel in der Formel 2 "großes Ausrufezeichen" von Mick Schumacher

"Dass er nun als Champion in die Formel 1 einsteigt wird ihm Selbstvertrauen geben, wenn er damit zu kämpfen hat, dass alles neu ist", sagte Steiner.

Schumacher könne sich "immer zurückerinnern und sagen, dass er Formel-2-Champion ist. Diese Dinge helfen dir, wenn du in die Formel 1 kommst."

Aufgrund des engen Rennens um den Titel, den sich Schumacher letztlich mit 14 Punkten Vorsprung auf den Briten Callum Ilott sicherte, sprach Steiner von einem "sehr kompetitiven Jahr" in der Formel 2. "Es war umkämpft bis zum letzten Rennen", so der Haas-Teamchef.

Schumachers Triumph sei vor diesem Hintergrund "ein großes Ausrufezeichen" gewesen, erklärte der frühere technische Betriebsleiter von Red Bull.

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