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Formel-1-Dominator immer noch ohne neuen Vertrag

Ferrari-Boss trauert Hamilton-Verpflichtung nicht nach

13.01.2021 09:37
Mattia Binotto ist Ferrari-Teamchef in der Formel 1
© Photo4/LaPresse
Mattia Binotto ist Ferrari-Teamchef in der Formel 1

Obwohl Lewis Hamilton nach wir vor keinen neuen Vertrag bei Mercedes für die kommende Saison unterschrieben hat, trauert Ferrari-Teamchef Mattia Binotto einer möglichen Verpflichtung des Formel-1-Dominators nicht nach.

"Es wird kein Bedauern geben. Wir haben unsere Entscheidungen getroffen und glauben, dass sie richtig sind", sagte Binotto gegenüber "Sky UK".

Der Italiener führte aus: "Wir haben mit Charles [Leclerc] einen fantastischen Fahrer, in den wir auch eine Menge investiert haben. Er hat das Talent. Wenn er im richtigen Auto sitzt, kann er Hamilton herausfordern. Zusammen mit Carlos |Sainz] sind wir sehr stark aufgestellt."

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Gerüchte um einen Hamilton-Wechsel zur Scuderia gegeben. Der siebenmalige Weltmeister bestätigte zudem unlängst der der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" Gespräche mit dem erfolgreichsten Rennstall der Formel-1-Historie - auch wenn das "Timing", so Hamilton, nie passte und es vor diesem Hintergrund nicht zu konkreten Verhandlungen gekommen sei.

Formel 1: Ferrari setzt auf junge Fahrer-Paarung

Für 2021 setzt Ferrari nach dem Abgang von Sebastian Vettel in Richtung Aston Martin auf eine junge Fahrerpaarung mit dem Monegassen Leclerc (23) und dem Spanier Sainz (26) - laut Binotto eine bewusste Entscheidung.

"Sebastian ist eine großartige Persönlichkeit und ein toller Fahrer, aber es war Zeit, etwas anderes zu machen und in die Zukunft zu blicken", so der 51-Jährige. "Wir werden ein junges Fahrer-Lineup haben, das jüngste seit 1968 bei Ferrari. Aber beide Fahrer sind sehr stark und haben schon einige Erfahrung in der Formel 1 gesammelt". Er sei "sehr glücklich" damit, sagte Binotto.

Eine Stallordner verneinte der nicht unumstrittene Teamchef der zuletzt extrem kriselnden Scuderia. "Es gibt keine Nummer eins und Nummer zwei. Beide haben die gleichen Möglichkeiten zum Start der Saison."

Formel 1: "Freier Kampf" zwischen Leclerc und Sainz bei Ferrari

Es werde zunächst einen "freien Kampf" zwischen Leclerc und Sainz geben, kündigte Binotto an. "Wir müssen die Punkteausbeute des Teams insgesamt verbessern. Wenn wir das schaffen, verbessern wir auch die persönliche Ausbeute der Fahrer".

Binotti schränkte jedoch ein: "Später in der Saison werden wir schauen müssen, welche individuellen Ziele beide Fahrer noch erreichen können. Womöglich müssen wir dann unsere Taktik den Gegebenheiten anpassen."

Ferrari war zuletzt aufgrund seines nicht konkurrenzfähigen Autos ins Formel-1-Mittelfeld abgerutscht. Der sechste Platz in der Konstrukteurswertung bedeutete das schlechteste Abschneiden seit 1980 (damals Rang 10).

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