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"Ideen abseits der Strecke" als Hauptgrund?

Enthüllt: Daran scheitert die Hamilton-Verlängerung

13.01.2021 07:59
Lewis Hamilton besitzt derzeit keinen Vertrag bei Mercedes
© HOCH ZWEI via www.imago-images.de
Lewis Hamilton besitzt derzeit keinen Vertrag bei Mercedes

Der Vertrag von Lewis Hamilton bei Mercedes ist Ende 2020 ausgelaufen. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Parteien noch nicht einigen. Die "Sport Bild" enthüllte nun die Gründe.

Zum einen soll Hamilton weiterhin auf seine 40 Millionen Euro Gehalt pochen. Hinzu kommen soll eine Bonus-Zahlung, sollte Mercedes die Team-WM gewinnen.

Das Problem: wegen der Corona-Pandemie sitzt das Geld bei den Formel-1-Rennställen nicht mehr so locker wie sonst. Teamchef Toto Wolff hatte erst kürzlich seinen eigenen Anteil am Mercedes-Team von 30 auf 33,3 Prozent erhöht und gilt daher als noch härterer Verhandlungspartner.

Doch Hauptgrund für die bislang gescheiterten Vertragsgespräche sind laut dem Bericht Hamiltons "Ideen abseits der Strecke". Der 36-Jährige macht sich seit Jahren für Nachhaltigkeit sowie gegen Diskriminierung und Rassismus stark - und fordert das auch von Mercedes und dem gesamten Daimler-Konzern.

Doch dass Hamilton derartigen Einfluss nehmen darf, kann Wolff dem Briten nicht versprechen.

Einigkeit würde jedenfalls bei der Laufzeit eines neues Vertrages herrschen. So wollen wohl beide Parteien über zwei Jahren den gemeinsamen Weg weitergehen. Eine Option auf eine dritte Saison sei zudem möglich.

Haug: "Der König ist tot, es lebe der König"

Ex-Motorsportchef Norbert Haug rechnet jedenfalls fest mit einer Einigung. "Mercedes und Hamilton gehören seit über 20 Jahren zusammen, als wir mit Lewis’ Förderung im Kartsport begannen – und so wird’s auch bleiben", ist sich der 68-Jährige sicher.

Sollten Hamilton und Mercedes getrennte Wege gehen, gäbe es für Haug nur Verlierer: das Team, den Fahrer auch die gesamte die Formel 1. "Aber sollte der Nachfolger dann sein erstes Rennen gewinnen, dann bedeutet das: 'Der König ist tot, es lebe der König'", betonte er: "Der Sport generell, und die Formel 1 ganz besonders, schaut nach vorne und nicht in den Rückspiegel."

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