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Darum blieb der Portugiese doch beim BVB

Guerreiro bestätigt "umfangreiche Gespräche" mit PSG

12.01.2021 12:56
Raphael Guerreiro hätte den BVB im Sommer 2019 verlassen können
© Revierfoto via www.imago-images.de
Raphael Guerreiro hätte den BVB im Sommer 2019 verlassen können

Raphael Guerreiro ist nicht nur in der laufenden Saison einer der besten Spieler beim BVB. Auch in der Vergangenheit stellte der Portugiese seinen enormen Wert für die Dortmunder regelmäßig unter Beweis. Aus diesem Grund geriet der 27-Jährige ins Visier von Paris Saint-Germain.

Das Interesse der Pariser an Raphael Guerreiro, die den Linksverteidiger im Sommer 2019 gerne unter Vertrag genommen hätten, ist schon länger bekannt. Guerreiro selbst verriet der "Bild" im letzten Jahr, dass er aufgrund der damaligen "Gesamtsituation" beim BVB an einen Wechsel in die französische Hauptstadt dachte. Auch das Heimweh seiner Familie spielte in den Überlegungen eine Rolle.

Gegenüber "Bein Sports" verriet der 27-Jährige nun, dass der Transfer mehr oder weniger auf der Zielgeraden war und er sich schon auf einen Abschied eingestellt hatte. "Es gab umfangreiche Gespräche [mit Paris Saint-Germain]", erklärte der Linksfuß, der bereit war, das Kapitel Dortmund zu beenden: "Ich war mit einem Wechsel mehr oder weniger einverstanden."

Darum blieb Guerreiro doch beim BVB

"Aber dann gab es Veränderungen im Klub, der darauf eine andere Richtung eingeschlagen hat", begründete Guerreiro, warum er sich letztlich doch zu einem Verbleib bei der Borussia entschied.

Welche Veränderung Guerreiro konkret meinte, verriet er in dem Interview nicht, allerdings installierte PSG in jenem Sommer den bis heute bei vielen Spielern umstrittenen Leonardo als neuen Sportchef, der vor wenigen Wochen auch für das Aus von Thomas Tuchel gesorgt haben soll.

Mittlerweile spielt PSG in den Gedanken von Guerreiro keine Rolle mehr. "Ich habe in Dortmund weitergemacht und bin sehr glücklich, dass ich meinen Vertrag verlängert habe. Ich denke, ich habe die beste Saison meiner Karriere gespielt und hoffe, dass es so weitergeht", sagte der 27-Jährige. 

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