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"Ich bin niemand, der das sinkende Schiff verlässt"

Wechsel nach Spanien? Mascarell bezieht Stellung

13.01.2021 17:59
Omar Mascarell befindet sich derzeit im Aufbautraining
© TEAM2 via www.imago-images.de
Omar Mascarell befindet sich derzeit im Aufbautraining

Nachdem zuletzt Gerüchte ins Kraut schossen, der FC Schalke 04 würde sich mit einem Abgang seines Kapitäns Omar Mascarell beschäftigen, hat der 27-Jährige nun eindeutig Stellung bezogen.

"Ich bin niemand, der das sinkende Schiff verlässt. Ich will bleiben und dafür kämpfen, dass sich die Situation bessert. Der Klub und ich wissen, dass ich bleiben will, um meinen Anteil dazu beizutragen", äußerte sich Mascarell eindeutig gegenüber der spanischen "Marca".

Der Mittelfeldspieler ist bisher unumstrittener Stammspieler beim Vorletzten und führte das Team in der laufenden Spielzeit unter allen Cheftrainern als Spielführer auf das Feld.

Ausgerechnet beim letzten 4:0-Befreiungsschlag gegen die TSG 1899 Hoffenheim stand Mascarell am vergangenen Wochenende aufgrund muskulärer Probleme aber nicht im Kader, bestritt ansonsten 14 Pflichtspiele in der laufenden Saison von Beginn an. 

"Sky" berichtete zuletzt, dass der FC Valencia ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung Mascarells haben soll, auch zu diesem Gerücht bezog der S04-Spielführer Stellung. "Ich weiß, dass wichtige Klubs aus Spanien meine Entwicklung verfolgt haben, aber um es kurz zu sagen: Ich denke darüber gar nicht nach", so der Spanier. Seine Fokus liege vollends auf dem FC Schalke, eine Rückkehr nach Spanien in den kommenden Jahren schloss Mascarell aber nicht aus.

Der defensive Mittelfeldmann schien zuletzt nicht mehr unantastbar auf Schalke zu sein. Weder, was seine Rolle als Kapitän, noch was seinen Stammplatz auf der Sechserposition anbelangt. Beides wird ihm von Rückkehrer Sead Kolasinac streitig gemacht.


Mehr dazu: Mascarell und Stambouli auf Schalke dauerhaft degradiert?


Mit der Spielführer-Binde lief der Leihspieler des FC Arsenal gleich in seinem ersten Saisonspiel für die Knappen auf. Zuletzt ließ Cheftrainer Christian Groß durchblicken, dass er es sich noch offen hält, seinen neuen Führungsspieler Kolasinac künftig auch im zentral-defensiven Mittelfeld statt auf der Linksverteidiger-Position aufzustellen. 

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