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Ex-Adler verdient bei Real jährlich zehn Millionen Euro

Dost-Erbe gesucht: Jovic wohl "kein Thema" in Frankfurt

28.12.2020 10:09
Luka Jovic kehrt wohl nicht zu Eintracht Frankfurt zurück
© Oscar J. Barroso via www.imago-images.de
Luka Jovic kehrt wohl nicht zu Eintracht Frankfurt zurück

Nach dem Weihnachtstransfer von Bas Dost zum FC Brügge befindet sich Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt auf Stürmersuche.

Der Niederländer schloss sich an Heiligabend mit sofortiger Wirkung dem Spitzenreiter der belgischen Jupiler Pro League an. Nachdem die Hessen zuvor schon Goncalo Paciencia an Schalke 04 verliehen hatten, steht in André Silva aktuell nur noch ein erfahrener Angreifer im Kader.

Kaum hatten die Frankfurter den Dost-Wechsel verkündet, gab es erste Spekulationen um eine mögliche Rückkehr von Luka Jovic. Der Serbe war im Sommer 2019 für 60 Millionen Euro von der Eintracht zu Real Madrid gewechselt, kam dort bisher aber kaum zum Zug.

In dieser Saison absolvierte der 23-Jährige lediglich vier Spiele für die Königlichen, das vorerst letzte Ende November. Allerdings ist ein Deal für die Hessen mit Blick auf das Zehn-Millionen-Euro-Gehalt von Jovic bei Real kaum zu stemmen.

Das passt nicht ins Budget der Eintracht, die Dost auch aus Geldgründen ziehen ließ. "Die Pandemie hat auch uns bekanntlich vor wirtschaftliche Herausforderungen gestellt. Der FC Brügge hat sich sehr um Bas bemüht, und für uns handelt es sich um ein lukratives Gesamtpaket", sagte Sportvorstand Fredi Bobic. "Die oberste Maxime in dieser Zeit ist, wirtschaftlich sinnvoll und zum Wohle von Eintracht Frankfurt zu handeln."

Laut "Bild" ist an den Gerüchten um Jovic ohnehin nichts dran. Zwar pflege Bobic "regen Kontakt" zu dessen Berater Fali Ramadani, dennoch sei der Spieler intern "kein Thema". Nur eine Gehalts-Übernahme durch Real könne daran möglicherweise etwas ändern.

Hinzu kommt, dass der AC Mailand und die Wolverhampton Wanderers offenbar mitbieten.

Eintracht Frankfurt beobachtet den Markt

Dost hatte bei der Eintracht ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022, wollte aber unbedingt weg. Der Niederländer, der von 2012 bis 2016 schon einmal in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg gespielt hatte, war im Sommer 2019 von Sporting Lissabon an den Main gewechselt. Für den Tabellenneunten absolvierte er insgesamt 43 Pflichtspiele, in denen er 15 Tore erzielte.

Viel Zeit bei der Suche nach einem Nachfolger bleibt nicht. Bereits am Samstag geht es für die Frankfurter nach der kurzen Weihnachtspause gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen weiter.

"Wir beobachten den Markt wie gewohnt mit großer Ruhe und schauen, ob etwas möglich ist. Das ist in erster Linie eine wirtschaftliche Frage", sagte Bobic.

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