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"Alex im nächsten Jahr nicht alleine am Mount"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Giovanni Ertl

06.12.2020 08:26
Giovanni Ertl wurde in der 5. Staffel von Ninja Warrior Germany Vierter
© TVNOW / Markus Hertrich
Giovanni Ertl wurde in der 5. Staffel von Ninja Warrior Germany Vierter

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Im letzten Ninja-Check dieser Saison blickt Giovanni Ertl nach dem großen Finale auf die Staffel zurück.

Der Personal Trainer aus München hat es in seinem dritten Anlauf bei Ninja Warrior Germany bis in die dritte Finalstage geschafft und damit sein bisher bestes Ergebnis erzielt. Spätestens in dieser Staffel ist der 24-Jährige mit dem Eightpack im Kreis der Ninja-Elite angekommen - entsprechend groß sind seine Ziele auch für die 6. Staffel.

Im sport.de-Kurzinterview verrät Giovanni Ertl nach seinem starken Auftritt im Finale unter anderem, wie zufrieden er mit dem Ergebnis ist, wie er die Show unter Corona-Bedingungen erlebt hat und wer Dreifachsieger Alexander Wurm im nächsten Jahr schlagen könnte.

Giovanni, du hast die zweite Stage im Finale als Schnellster gefinisht und bist am Ende auf Platz vier gelandet. Wie zufrieden bist du mit dem Ergebnis?

Giovanni Ertl: Ich bin sehr zufrieden mit dem vierten Platz, weil ich mich in ziemlich kurzer Zeit sehr gesteigert habe. Mein Ziel war es eigentlich, den Mount Midoriyama zu erklimmen, aber das ist nun ein Ziel fürs nächste Jahr!


Video: Giovanni Ertl im Vorrunden-Parcours


Gibt es einen Moment dieser Staffel, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Der Moment, als ich den Power Tower um drei Hundertstel Sekunden verpasst habe. Mir wurde es erst am Ende klar, dass ich sicher am Tower angetreten wäre, wenn ich die Mega-Wand geschafft hätte.

Aber wer mich wirklich beeindruckt hat, war Daniel Gerber. Er musste im Halbfinale zweimal den kompletten Parcours machen und hatte dann auch noch die Kraft für die Bestzeit. Einfach unglaublich!

Wie war es für dich, die Show in Corona-Zeiten zu absolvieren?

Leider gab es coronabedingt natürlich die Maskenpflicht und regelmäßige Corona-Tests, die nicht so angenehm waren. Aber wir haben alle das Beste daraus gemacht und hatten eine super Zeit.

Ich muss sagen, es war schon ein gutes Gefühl, die Athleten - also auch gute Freunde - im Publikum zu haben, die einen beruhigt, aber auch angefeuert haben. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die Fans, falls es nächstes Jahr wieder möglich ist, im Publikum mitzufiebern!

Inwiefern beeinflusst Ninja Warrior eigentlich deine Arbeit als Personal Trainer?

Ich bin froh, dass Ninja Warrior meine Arbeit beeinflusst hat. Ich bekomme verschiedenste Anfragen: von Interessenten, die fitter werden oder ihr Gewicht reduzieren wollen, aber auch konkret zum Training für Ninja-Kids und Erwachsene oder für Saltos. Deswegen habe ich fünf Grundkurse zusammengestellt, bei denen ich spezifisch, aber auch ganzheitlich mit den Kunden trainieren kann.

Viele dieser Anfragen kamen aus ganz Deutschland, was für mich anfangs schwer umsetzbar war. Dank ihnen habe ich dann mit dem Online-Training angefangen und gleichzeitig auch noch einen Weg gefunden, meine Kunden auch während der Corona-Zeit zum Sport zu motivieren und mit dem Training weiterzumachen.  

Ein kurzer Blick aufs nächste Jahr: Wer kann Alexander Wurm 2021 schlagen?

Dadurch, dass Alex es schon zum dritten Mal in die letzte Stage geschafft hat, wird es schwer. Aber ich weiß: Wenn einige weiterhin so hart trainieren, wird er im nächsten Jahr nicht alleine am Mount stehen, sondern unter anderem auch mit mir.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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