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Wechselt der Türke als Schnäppchen zum AC Mailand?

Bericht: Kabak drängt auf Schalke-Abschied

04.12.2020 12:22
Will Ozan Kabak den FC Schalke 04 verlassen?
© RHR-FOTO/Tim Rehbein for FC Schalke 04/Pool
Will Ozan Kabak den FC Schalke 04 verlassen?

Bereits im Sommer soll sich der AC Mailand um Ozan Kabak vom FC Schalke 04 bemüht haben. Nun wagen die Italiener offenbar einen neuen Anlauf und wollen dabei von der sportlich und finanziell schlechten Situation bei den Königsblauen profitieren. 

Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, hofft Milan darauf, Kabak im Winter für weniger als 15 Millionen Euro aus seinem bis 2024 datierten Vertag beim FC Schalke 04 loszueisen.

Zum einen sollen Schalkes Klammen Kassen den Rossoneri in die Karten spielen. Zum anderen drängt dem Bericht zufolge nun auch Kabak höchstpersönlich auch wegen der sportlichen Talfahrt auf einen Wechsel.

"Bild" zufolge kann der 20-jährige Innenverteidiger Schalke ab dem Sommer 2021 für eine fixe Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro verlassen. Dass sich die klammen Königsblauen im Januar mit 30 Millionen weniger zufrieden geben, ist aber nur schwer vorstellbar.

Schon Anfang November hatte Schalkes Sport-Vorstand Jochen Schneider angedeutet, dass Kabak den Klub verlassen könnte. "Wir befinden uns weiter in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, was man ja auch daran sieht, dass diese Saison vielleicht ganz ohne Zuschauer zu Ende gespielt werden muss. Da kann und will ich nichts ausschließen", sagte er gegenüber der "WAZ".

Schneider bestätigt Milan-Interesse an Kabak

Im Sommer war ein Transfer von Kabak nach Mailand angeblich noch an den Finanzen gescheitert. Während der italienische Traditionsklub 15 Millionen Euro für den türkischen Nationalspieler geboten haben soll, forderte der Bundesligist eine Mindestablöse in Höhe von 20 Millionen Euro.

Ob diese Zahlen stimmen, verriet Schneider nicht, bestätigte jedoch das Interesse des Serie-A-Klubs. "Mailand hat ganz zum Schluss der Transferperiode im Sommer angeklopft, was für uns nicht in Frage kam", so der Sportvorstand, der ergänzte: "Was in den letzten zehn Tagen jetzt geschrieben wurde, habe ich auch nur gelesen."

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