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"Das war kompliziert"

Caligiuri stellt klar: Habe kein Schalke-Angebot abgelehnt

04.12.2020 11:14
Daniel Caligiuri wechselte vom FC Schalke 04 zum FC Augsburg
© Laci Perenyi via www.imago-images.de
Daniel Caligiuri wechselte vom FC Schalke 04 zum FC Augsburg

Nach drei Jahren beim FC Schalke 04 ließen die Königsblauen Daniel Caligiuri im Sommer zum FC Augsburg ziehen. In einem "SPOX"-Interview sprach der Mittelfeldspieler nun über sein Schalke-Aus und den Wechsel in die Fuggerstadt.

Angesprochen auf ein Angebot, das Schalke dem Deutsch-Italiener gemacht haben soll, stellte Caligiuri klar: "Das war kompliziert, abgelehnt habe ich aber nichts. Ich hatte ein Vertragsangebot von Schalke vorliegen, die Gespräche wurden aber wegen Corona abgebrochen und auf Eis gelegt. Anschließend kam nichts mehr zustande."

Also schaute sich Caligiuri nach Alternativen um. "Als dann einige spannende Optionen aufkamen und sich die Gespräche mit den FCA-Verantwortlichen um Stefan Reuter, Michael Ströll und Heiko Herrlich extrem positiv intensivierten, habe ich das aus voller Überzeugung gemacht", sagte der 32-Jährige mit Blick auf seinen Wechsel zum FC Augsburg.

"Die Verantwortlichen haben sich bei meinem Berater gemeldet und dann sind die Gespräche dort gestartet", erläuterte Caligiuri weiter und betonte: "Ich wollte die Saison mit Schalke erst mal fertig spielen, damit ich im Kopf frei bin. Letztlich haben sich die Augsburger Verantwortlichen sehr um mich bemüht und mir eine Menge Wertschätzung entgegengebracht. So fiel mir die Entscheidung nicht schwer."

Schalke-Spieler hatten "Angst, Fehler zu machen"

In dem Interview blickte Caligiuri auch auf seine Zeit in Gelsenkirchen zurück. "Ich hatte eine super Zeit auf Schalke und habe mich dort immer sehr wohlgefühlt", bilanzierte der ehemalige Profi des VfL Wolfsburg.

Die vergangene Spielzeit sei aber alles andere als leicht gewesen. "Die letzte Saison dort war schon nicht ohne", gab Caligiuri zu: "Irgendwie kamen alle nicht so richtig in Schwung und die Negativserie steckte in den Köpfen drin. Druck erzeugt Stress und so sind die Köpfe nicht frei. Ich denke, das ist jetzt immer noch so dort."

Während im Training und vor Spielen alle Schalke-Akteure "hochmotiviert" waren, schlich sich laut dem Routinier auf dem Platz "Angst, Fehler zu machen" ein.

"Wenn du diese Angst hast und beispielsweise ein Gegentor kassierst, dann denkst du 'Oh nee, nicht schon wieder eine Niederlage' und dann kommt es erst recht so", suchte Caligiuri nach Erklärungen für den Schalker Negativlauf.

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