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Nach Patzer: HSV will Sven Ulreich "nicht rasieren"

02.12.2020 09:06
Machte gegen Heidenheim eine unglückliche Figur: HSV-Keeper Sven Ulreich
© Blatterspiel via www.imago-images.de
Machte gegen Heidenheim eine unglückliche Figur: HSV-Keeper Sven Ulreich

Am vergangenen Spieltag schenkte der Hamburger SV beim 1. FC Heidenheim einen wichtigen Punkt im Aufstiegsrennen her. Allen voran der ehemalige Bayern-Keeper Sven Ulreich machte bei der HSV-Pleite keine gute Figur. Die Rothosen bleiben in der Torwartfrage jedoch betont ruhig.

"Ihn jetzt zu rasieren, das ist nicht unser Ding. Bisher hat er gute Spiele gemacht", zitiert "Sport Bild" den Hamburger Sportdirektor Michael Mutzel. Ulreich hatte sich in der letzten regulären Spielzeit beim Stand von 2:2 nach einem Zuspiel des Mitspielers den Ball zu weit vorgelegt und somit Heidenheim-Knipser Christian Kühlwetter die Chance zum Siegtreffer beschert. 

Der Angreifer, der schon die Treffer zum 1:2 und 2:2 für seine Farben erzielt hatte, nahm das Geschenk an und schoss an Ulreich vorbei ins Tor. 

Sven Ulreich kam Anfang Oktober vom FC Bayern zum HSV und wurde von Trainer Daniel Thioune gleich als Stammtorwart eingesetzt. Die bisherige Nummer eins, Daniel Heuer Fernandes sitzt seither nur auf der Bank. Die Formkurve von Ulreich zeigt allerdings allmählich immer mehr nach unten. Nach gutem Start kassierte er in den letzten fünf Partien neun Gegentore, Hamburg holte aus diesen Partien nur einen Sieg.

HSV-Boss Mutzel erhöht den Druck auf die Spieler

Sportdirektor Mutzel legt das Augenmerk nach den jüngsten Rückschlägen nun aber auf die gesamte Mannschaft. "Wir werden genau hingucken, wer einen Schritt weniger macht und wer einen Schritt mehr macht – und dann die Leute auf den Platz bringen, die das umsetzen."

Vor dem Duell gegen Hannover 96 stehen somit alle Spieler unter Beobachtung. So wollen die HSV-Verantwortlichen tunlichst vermeiden, dass sich im Kader nach Siegen eine gewisse Selbstzufriedenheit breit macht.

Die wachsende Unruhe will Mutzel dabei so gut es geht von der Mannschaft fernhalten. "Es ist eine andere Saison, es ist ein anderes Trainerteam. Es sind andere Spieler da. Es bringt gar nichts, nach hinten zu gucken."

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