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"Die Show ist mit Abstand die härteste Challenge"

Ninja Warrior: 5 Fragen an René Casselly

03.12.2020 10:40
René Casselly zählt zu den Top-Favoriten bei Ninja Warrior Germany
© TVNOW / Markus Hertrich
René Casselly zählt zu den Top-Favoriten bei Ninja Warrior Germany

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Top-Athlet René Casselly.

Der Zirkusartist ist eines der bekanntesten Gesichter des Szene und geht bei Ninja Warrior Germany stets als einer der Favoriten ins Rennen. Abseits des Ninja-Sports ist der 24-Jährige vor allem für seine Liebe zu den Elefanten bekannt, mit denen er bereits spektakuläre Stunts gezeigt hat.

Bevor er am Freitag in der zweiten Finalshow im Kampf um den Titel zu sehen ist, hat er sport.de verraten, wie die Show sein Leben verändert hat, inwiefern ihm die Elefanten auch im Parcours helfen und welches Hindernis er gerne einfach streichen würde.

René, du bist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Ninja-Warrior-Teilnehmer. Was macht für dich nach all den Jahren den Reiz an der Show und an dem Sport aus?

René Casselly: Nachdem ich immer so knapp vorm Ziel gescheitert bin, reizt mich der Gedanke am meisten, dass sich irgendwann die harte Arbeit, das harte Training, das ganze Blut und der Schweiß bezahlt machen und ich am Ende vielleicht doch der erste Ninja Warrior Germany werden kann.

Die Show ist mit Abstand die härteste Challenge, die ich in meinem Leben hatte und ich werde nicht aufhören, bis ich erreicht habe, was ich will! Diese Show und der Sport haben das Leben vieler Menschen im positiven Sinne verändert. Aus Fremden werden auf einmal beste Freunde, mit denen man in den Urlaub fährt, oder sogar Partner fürs Leben. Und das macht diese Show einfach so besonders.

Du kommst aus einer traditionsreichen Zirkusfamilie und standst früh selbst in der Manege, hast mit deinen Elefanten schon artistisch auf Basketballkörbe geworfen. Inwiefern haben dich diese Erfahrungen auf den Ninja-Parcours vorbereitet?

Ich bin Zirkusartist in der 7. Generation, performe schon seit knapp 20 Jahren und stand schon mit fünf Jahren das erste mal in der Manege vor Publikum. Wenn ich also im Parcours stehe und die ganzen Fans höre, wie sie mich anfeuern, werde ich nicht nervös - ganz im Gegenteil. Das spornt mich noch mehr an, während der Auftritt vor so vielen Leuten für andere Athleten meist einschüchternd ist und zu schnellen Fehlern im Parcours führen kann.

Die riskanten Stunts, die ich mit meinen Elefanten mache, helfen mir wirklich, die Angst im Parcours zu nehmen. Weil ich immer zu 100 Prozent fokussiert sein muss, ist das für mich die optimale Vorbereitung. 

Gibt es trotz deiner Erfolge ein Hindernis, das du am liebsten streichen würdest? 

Es gibt ein Hindernis, das du 1000 Mal geübt haben und auch perfekt beherrschen kannst, aber es kann dich trotzdem immer mal wieder raushauen. Das ist die bekannte Himmelsleiter.

Da sind sicher einige Ninjas meiner Meinung, dass man dieses Hindernis streichen könnte. (lacht)

Wenn du den Ninja-Parcours bauen dürftest: Wie sähe er aus, was würdest du ändern?

Ich würde einen Parcours mit 15 bis 20 Hindernissen bauen: Der Fünfsprung, Trampoline an schwingenden Körben gefolgt von den Schwing-Flügeln, dann die Stamm-Rolle, die Chaos-Bällen, die Einraster gefolgt von den Klackern.


Video: René Casselly holt sich die Bestzeit im Vorrundenparcours


Dann käme die Mega-Wand, der doppelte Rohrschlitten, der Spaziergang, die schwebenden Türen, die Fingerleisten mit Vertical Limit wie in Japan und direkt im Anschluss das Steckbrett und Stangen-Flug.

Mit Blick auf das bevorstehende Promi-Special: Welchen Promi würdest du selbst gerne mal durch den Parcours sprinten sehen?

Ich würde gerne Dieter Bohlen sehen, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass er trotz seines höheren Alters für eine Überraschung gut wäre.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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