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2. Bundesliga in der Konferenz

Ulreich-Patzer verschärft Heidenheim-Trauma des HSV

29.11.2020 15:32
Sven Ulreich (M.) sah beim Siegtor des 1. FC Heidenheim gegen den HSV nicht gut aus
© kolbert-press/Burghard Schreyer via www.imago-imag
Sven Ulreich (M.) sah beim Siegtor des 1. FC Heidenheim gegen den HSV nicht gut aus

Aufstiegsfavorit Hamburger SV hat die Zweitliga-Tabellenführung an die SpVgg Greuther Fürth abgeben müssen. Beim 1. FC Heidenheim verloren die Hanseaten in letzter Minute mit 2:3 (2:2) und blieben damit zum vierten Mal hintereinander sieglos.

Matchwinner der Platzherren war Christian Kühlwetter. Mit seinen Saisontreffern sechs bis acht schoss der Heidenheimer Torjäger die Gäste im Alleingang ab. Sein Tor in der 90. Minute besiegelte die erste HSV-Auswärtsniederlage der Saison. Zuvor hatte der Stürmer in der 27. und 44. Minute getroffen.

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune einen exzellenten Start erwischt. Sonny Kittel (16.) und Toni Leistner (24.) schossen die Gäste früh in Führung, ließen sich danach ab zu sehr zurückfallen.

"Wir haben uns durch individuelle Fehler bei den Gegentoren um den Lohn gebracht", konstatierte Leistner, "die erste halbe Stunde war richtig gut von uns, danach haben wir uns schwer getan."

Nach dem Seitenwechsel konnten beide Teams das hohe Tempo der ersten 45 Minuten nicht mehr lange durchhalten. Die Partie versandete langsam. Dennoch gab es genug Torchancen auf beiden Seiten, um die Partie zu entscheiden, letztlich nutzte Kühlwetter seine Gelegenheit in der Schlussminute.

Das späte Siegtor resultierte allerdings aus einem schweren Patzer von HSV-Keeper Sven Ulreich. Der Torwart, der vor der Saison vom FC Bayern zu den Rothosen wechselte, spielte einen Rückpass direkt in die Füße von Kühlwetter, der sich die Chance nicht nehmen ließ.

Heidenheims Coach Frank Schmidt hatte kurzfristig auf Torhüter Kevin Ibrahim und Abwehrspieler Jonas Föhrenbach verzichten müssen. Beide Profis wurden positiv auf Corona getestet. Die Partie konnte aber stattfinden, da bei allen übrigen Heidenheimer Akteuren ein kurzfristig angeordneter Schnelltest negativ ausfiel.

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