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Neuer Versuch mit dem Ex nicht ausgeschlossen

Gisdol wackelt: Holt der Effzeh jetzt Stöger zurück?

26.11.2020 09:25
Trainer Markus Gisdol sitzt beim 1. FC Köln nicht mehr fest im Sattel
© Elmar Kremser/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Trainer Markus Gisdol sitzt beim 1. FC Köln nicht mehr fest im Sattel

Der 1. FC Köln wartet seit nunmehr 18 Bundesliga-Spielen auf einen Sieg. Trotz seiner Vertragsverlängerung bis 2023 im Sommer sitzt Trainer Markus Gisdol mittlerweile nicht mehr fest im Sattel. Die Spekulationen um einen Rauswurf und den möglichen Nachfolger haben bereits begonnen.

Je länger die Saison dauert, desto rauer weht der Wind am Geisbockheim. Spätestens nach der ernüchternden 1:2-Niederlage am Sonntag gegen Union Berlin wurde es auch für Trainer Markus Gisdol ungemütlich. Neben dem nackten Ergebnis war es vor allem die schwache Mannschaftsleistung, die in der Führungsetage der Kölner Zweifel aufkommen ließ.

"In der Bundesliga gibt's ein Grundprinzip: Es gibt keine Job-Garantien – für niemanden", betonte Vereinspräsident Werner Wolf deshalb am Mittwoch. Laut "Bild" muss der Trainer zügig liefern; auch, weil intern bereits mögliche Nachfolger diskutiert würden.

Mit Borussia Dortmund wartet am Samstag (15:30) nun der Tabellenzweite auf den Vorletzten. "Lässt sich Köln in Dortmund abschlachten", so die Zeitung, sind Gisdols Tage in der Domstadt gezählt. Im Falle einer erträglichen Niederlage oder eines Überraschungserfolgs im Form eines Remis oder Sieges bekäme er eine Schonfrist bis zum nachfolgenden Spiel beim 1. FSV Mainz 05. 

Groß ist die Auswahl an Kandidaten demnach aber nicht - auch, weil es die Finanzen des Effzeh nicht zulassen. Gehandelt wird neben Tayfun Korkut, der bereits vor einem Jahr neben Gisdol in der Auswahl war, auch Peter Stöger. Der Österreicher stand bereits zwischen 2013 und 2017 an der Seitenlinie und hat damals mit den Kölnern die Qualifikation für die Europa League geschafft.

Jedoch ist Stöger aktuell Trainer und Sportvorstand bei Austria Wien und würde dementsprechend eine Ablösesumme kosten. Allein deshalb ist fraglich, ob der 54-Jährige an den Rhein zurückkehren wird. 

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