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Schalke-Vorstand reagiert auf Kritik: "Brauchen Zusammenhalt"

23.11.2020 14:16
Alexander Jobst ist Vorstandsmitglied beim FC Schalke 04
© RHR-FOTO/Tim Rehbein/Pool
Alexander Jobst ist Vorstandsmitglied beim FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 befindet sich in einer der größten Krisen der Vereinsgeschichte. Vorstandsmitglied Alexander Jobst hat nun auf Kritik aus dem Umfeld der Königsblauen reagiert.

"Veränderung dient als Chance und nicht als Bedrohung. Nur dann wird es uns gelingen, die ruhmreiche Vergangenheit FC Schalke 04 auch in eine Zukunft zu bringen", sagte der Funktionär gegenüber Vereinsmedien.

Nun müsse man sich gemeinsam auf die sportliche Situation konzentrieren. "Wir brauchen den Zusammenhalt mehr denn je", so Jobst.

Zu einer Ausgliederung der Profis sagte der 47-Jährige: "Ein mögliches Votum darüber, ob eine Änderung der Rechtsform irgendwann gewünscht und in Kraft treten würde, trifft aber einzig und allein der Souverän – die Mitglieder." Der Verantwortlichen müssten und könnten intern "überhaupt nichts durchboxen".

Zuletzt sorgten zudem personelle Umstrukturierungen beim Revierklub für Kritik aus den Reihen der Fans. Einem "Bild"-Bericht zufolge sollen gleich drei Mitarbeiter aus dem mittleren Management eine Kündigung erhalten. Daraufhin sei die Sorge unter den Anhängern größer geworden, Schalke entfremde sich immer mehr von seiner Basis.

Jobst will den FC Schalke 04 "nicht 'ent-schalken'"

Der Marketing-Vorstand widersprach vor dem Anpfiff der Bundesliga-Partie der Schalker gegen den VfL Wolfsburg bei "Sky" vehement: "Wir wollen Schalke nicht 'ent-schalken'. Aufgrund der Corona-Pandemie habe der Klub auf mehreren Ebenen reagieren müssen. "Nur darüber zu reden, aber nichts machen, das ist nicht Schalkes Ansatz".

Zuvor hatte Jobst im Interview mit "WAZ" klargestellt: "Keiner der drei Mitarbeiter wurde degradiert. Einer hat einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet, die beiden anderen sind unverändert als Leiter beziehungsweise Koordinator im Verein tätig." Jobst außerdem: "Diese Kritik irritiert mit und kann ich so auch nicht stehen lassen."

Seit Ende Januar wartet Schalke nun schon auf einen Sieg in der Bundesliga. Nach der Niederlage gegen Wolfsburg stecken die Königsblauen mit mageren drei Punkten auf Platz 18 fest.

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