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Enthüllt: Darum wollte Guardiola nicht bei Bayern bleiben

20.11.2020 16:54
Pep Guardiola kehrte dem FC Bayern 2016 den Rücken
© Lato Klodian via www.imago-images.de
Pep Guardiola kehrte dem FC Bayern 2016 den Rücken

Pep Guardiola bleibt Manchester City weiterhin treu. Am Donnerstag verlängerte der Katalane seinen Vertrag bei den Sky Blues um zwei weitere Jahre. Dabei hatte der Startrainer offenbar auch konkrete Angebote von mindestens zwei anderen Spitzenklubs vorliegen.

Wie der spanische "Transfer-Experte" Guillem Balague im Gespräch mit "BBC" erklärte, hätte sich Pep Guardiola seinen nächsten Arbeitgeber im Fall eines City-Abschieds mehr oder weniger frei aussuchen können. "Es gab Angebote von Juventus, Paris Saint-Germain und anderen [Klubs]", behauptete der Journalist.

Sowohl der italienische Rekordmeister, bei dem Ex-Profi Andrea Pirlo seit einigen Wochen das Zepter schwingt, als auch die Pariser, bei denen Thomas Tuchel seit Monaten auf dem Schleudersitz zu sein scheint, wurden in der Vergangenheit immer wieder mit einer Verpflichtung Guardiolas in Verbindung gebracht - offenbar aus gutem Grund.  

Darum verließ Guardiola den FC Bayern

Warum der Katalane trotz der verlockenden Angebote bei den Engländern verlängerte? "Er fühlt sich wohl, ist umgeben von Leuten, denen er vertraut. Er kontrolliert die sportlichen Entscheidungen und ist glücklich, dass aus der Kabine nichts nach außen drängt - was bei Bayern und Barcelona passiert ist", so Balague.

Neben dem "Kabinengeflüster", das Pep in München missfallen haben soll, gab es laut Balague noch einen weiteren Punkt, der den Abschied des Katalanen aus München beschleunigte.

"Nach jedem Spiel musste er den Bossen erklären, wie das Team gespielt hat und warum er das gemacht hat, was er gemacht hat. In den letzten Monaten seines Vertrags war klar, dass er nicht verlängern würde", berichtete der Journalist von einem Bruch zwischen dem Trainer und den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters.

In Manchester müsse er dagegen nicht zum wöchentlichen Rapport, das Verhältnis zu den Bossen sei entsprechend gut, so Balague. 

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