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"Ich habe gar nicht damit gerechnet, überhaupt eingeladen zu werden"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Leon Wismann

25.11.2020 10:57
Leon Wismann hat es bei Ninja Warrior Germany locker ins Finale geschafft
© TVNOW / Markus Hertrich
Leon Wismann hat es bei Ninja Warrior Germany locker ins Finale geschafft

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Rookie Leon Wismann.

Der jüngste Athlet dieser Staffel hat sich ganze fünf Jahre auf die Show vorbereitet und bereits an Ninja-Wettbewerben teilgenommen. Als er mit 13 Jahren Ninja Warrior Germany im Fernsehen sah, hat ihn das Ninja-Fieber gepackt. Mit 18 Jahren durfte der Schüler nun in der 5. Staffel endlich selbst starten - und schaffte es als NWG-Neuling auf Anhieb locker ins Finale.

Bevor er dort am Freitag (20:15 Uhr bei RTL und im sport.de-Liveticker) im Kampf um den Einzug in die zweite Stage zu sehen ist, hat der Münsteraner sport.de im Kurzinterview noch verraten, auf welches Hindernis er sich am meisten gefreut hat, was er von den erfahrenen Ninjas bereits lernen konnte und warum er sein Ziel für sein Debüt nicht im Show-Parcours erreicht hat.

Leon, für dich ist die 5. Staffel Ninja Warrior Germany deine erste Staffel. Mit welchem Ziel bist du nach Köln gefahren?

Leon Wismann: Zunächst habe ich gar nicht damit gerechnet, überhaupt in die Show eingeladen zu werden, weil sich jedes Jahr so viele Leute bewerben und Absagen bekommen. Allein schon die Zusage von RTL hat meine Erwartungen übertroffen und ich habe mich geehrt gefühlt, ein Teil der Community werden zu dürfen und mein Können unter Beweis zu stellen.


Diashow: Das ist Leons Konkurrenz im Finale


Als dann aber der Parcours immer näher kam, hatte ich mir natürlich auch vorgenommen zu buzzern und so weit wie möglich zu kommen.

Mit 18 Jahren bist du der jüngste Teilnehmer dieser Staffel. Inwiefern bringt das Vor- oder Nachteile mit sich?

Ich glaube, dass man als Neuling sowohl Vor-, als auch Nachteile hat. Als Vorteil sehe ich auf jeden Fall, dass ich fünf Jahre gezieltes Training hinter mir habe und mich dadurch ideal auf den Ninja-Warrior-Parcours vorbereiten konnte.

Nachteile sehe ich vor allem in Bereichen der Erfahrung und des Selbstbewusstseins. Allerdings denke ich auch, dass man eine Art Welpenbonus bekommt, weil erstmal die Leistung aufgrund der geringen Erfahrung unterschätzt wird.

Konntest du dir denn von den erfahrenen Ninja-Warrior-Teilnehmern etwas abschauen oder haben sie dir Tipps gegeben?

Glücklicherweise stand ich schon vor der Teilnahme bei Ninja Warrior Germany in engen Kontakt mit aktuellen Teilnehmern und war auf gemeinsamen Ninja-Turnieren mit ihnen. Ich hatte also bereits die Möglichkeit, mit ihnen zu trainieren und mich mit ihnen auszutauschen.

Aber auch Backstage war die Kommunikation untereinander eine große Hilfe und hat mir sowohl bei der Aufregung, als auch bei der Hindernisbewältigung geholfen.

Die Tipps waren zum Beispiel, dass man auf die Atmung achten oder zwischen den Hindernissen die Zeit gut nutzen soll. Ich bin sehr dankbar, dass kein enger Konkurrenzkampf, sondern immer eine familiäre Atmosphäre vorhanden war.

Was macht den Reiz des Sports und der Show für dich aus?

Der Reiz des Sports und auch der Show lag hauptsächlich im Bewältigen des Parcours', weil die Dimensionen keineswegs mit denen in den Ninja-Hallen vergleichbar sind. Außerdem ist es ein Nervenkitzel, nur einen Versuch für den Run zu haben und unter sich das kalte Wasser zu sehen. Dennoch spielte auch der Kontakt mit den echten Ninjas und der Fernsehwelt eine große Rolle für mich.

Auf welches Hindernis hast du dich am meisten gefreut, vor welchem hattest du Respekt?

Im Großen und Ganzen war es natürlich eine Überraschung, welche alten und auch neuen Hindernisse dieses Jahr von RTL ausgewählt wurden. Daher konnte ich nur hoffen, dass viele Hindernisse drankommen, die ich bereits im Training geübt hatte.

Mein absolutes Lieblingshindernis ist der Rohrschlitten, weil ich beim Zuschauen der letzten Staffeln immer Lust hatte, dieses Hindernis selbst zu bewältigen. Angst beziehungsweise Respekt hatte ich vor allen Gleichgewichtshindernissen, weil diese meist unberechenbar und kaum zu trainieren sind.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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