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Gerüchte über Umstrukturierung der Geschäftsstelle

Medien: Personal-Beben in Schalkes Chefetage

14.11.2020 13:12
Greifen beim FC Schalke 04 durch: Jochen Schneider (l.) und Alexander Jobst
© RHR-FOTO/Tim Rehbein/Pool
Greifen beim FC Schalke 04 durch: Jochen Schneider (l.) und Alexander Jobst

Der kriselnde FC Schalke 04 kommt auch in der Länderspielpause nicht zur Ruhe. Offenbar steht ein großer personeller Umbruch auf der Geschäftsstelle des Bundesliga-Kellerkinds an.

23 Spiele in Folge sieglos, Absturz auf Tabellenplatz 17: Sportlich läuft es aktuell historisch mies auf Schalke. Auch abseits des Platzes gibt der Revierklub in den letzten Monaten kein gutes Bild ab, verscherzte es sich durch zahlreiche fragwürdige Aktionen sogar immer mehr mit seinen treuen Fans und entließ mit David Wagner auch einmal mehr seinen Cheftrainer.

Ob die neusten Entwicklungen dazu angetan sind, den Verein in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, ist fraglich.

Laut "Bild"  greifen die Vorstandsmitglieder Alexander Jobst (Marketing), Jochen Schneider (Sport) und Christina Rühl-Hamers (Finanzen) nämlich zu drastischen Maßnahmen im Bereich der personellen Umstrukturierung.

Einem aktuellen Bericht des Boulevard-Blatts zufolge will das Boss-Trio gleich drei Abteilungsleiter aus dem mittleren Management loswerden.

FC Schalke 04: Gerüchteküche nimmt Fahrt auf

Dabei soll es sich um Volker Spätgens (Leiter Sponsoring), Mirko Hellweg (Leiter Merchandising) sowie Sebastian Pantförder (Leiter Tradition) handeln. Sie alle arbeiten bereits seit langen Jahren auf Schalke. Jobst und Rühl-Hamers hätten ihnen im Beisein von Vereinsanwalt und Betriebsrat eine Degradierung oder Vertragsauflösung mit Abfindung angeboten, heißt es.

Der Schalker Betriebsrats-Vorsitzende Frank Arndt hielt sich auf "Bild"-Nachfrage zu den Personalien bedeckt: "Wir sind im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses in enger Abstimmung mit allen beteiligten Personen und Parteien, äußern uns zu internen Vorgängen jedoch nicht weiter öffentlich."

Derweil nimmt die Gerüchteküche im Schalker Umfeld Fahrt auf. In vorstandskritischen Kreisen soll es Kritik an der geplanten personellen Neuaufstellung geben. Jobst wolle alle Posten auf der Geschäftsstelle mit Ja-Sagern besetzen.

Es werden im Gegensatz dazu aber auch Vorwürfe laut, die langjährigen Mitarbeiter hätten Loyalitäts-Defizite und eine Trennung von ihnen sei deswegen unabdingbar.

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