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"Meine Knie haben bis zum Startsignal durchgehend gezittert"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Kasimir Meyer

16.11.2020 10:07
NWG-Neuling Kasimir Meyer will auch im Halbfinale überzeugen
© TVNOW / Markus Hertrich
NWG-Neuling Kasimir Meyer will auch im Halbfinale überzeugen

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Rookie Kasimir Meyer.

Der Azubi aus Düsseldorf hat vor Ninja Warrior bereits TV-Erfahrung gesammelt, stand aber in der 5. Staffel zum ersten Mal vor Kameras im Parcours. Auf die Show hat sich der Musiker dennoch lange vorbereitet - mit Erfolg, er konnte auf Anhieb überzeugen. Der 19-Jährige erkämpfte sich in der Vorrunde einen Platz im Halbfinale.

Bevor er dort am Freitag in der ersten Show erneut im Parcours zu sehen war, verrät er sport.de im Kurzinterview, wie aufgeregt er vor seinem ersten Start war, welche Sticheleien ihn gepusht haben und was den Reiz des Ninja-Sports für ihn ausmacht.

Kasimir, du bist in der 5. Staffel zum ersten Mal dabei. Was ging dir durch den Kopf, als du die Halle gesehen hast und dann zum ersten Mal in den Parcours gestartet bist?

Als ich die Halle das erste Mal betrete habe, bin ich komplett erstarrt gewesen und war mega aufgeregt. Ninja Warrior war für mich ein Traum seit meinem 16. Lebensjahr - und dieses Jahr war es endlich so weit. Als es für mich das erste Mal in den Parcours ging, hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper. Zum Glück hat man das im Fernsehen nicht sehen können, aber meine Knie haben bis zum Startsignal durchgehend gezittert vor Nervosität.

Als ich losgelaufen bin, war ich dann aber komplett fokussiert und zu 100 Prozent bei der Sache. Auch wenn dieses Jahr keine Zuschauer zugelassen waren, haben mich die anderen Athleten die ganze Zeit motiviert und angefeuert. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, dabei zu sein!

Was macht den Reiz des Sports und der Show für dich aus, warum hast du dich beworben?

Mich reizt am meisten, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und ich so auch vom Alltagsstress runterfahren kann. Ich lerne mit jedem Training etwas neues dazu und entwickle mich immer weiter.

Wenn ich in trainieren gehe, werde ich oft von anderen angesprochen und gefragt, ob ich mal vielleicht einen Tipp parat habe oder helfen kann, ein Hindernis zu bezwingen. Die Show ist dann der perfekte Zeitpunkt, um zu zeigen was in einem steckt. Dieses Jahr habe ich mich bereit gefühlt, dieses Kapitel zu starten und es tatsächlich ins Halbfinale geschafft. 

Es gab aber auch einen anderen persönlichen Grund für mich bei der Show dabei zu sein: Als ich anfing, für Ninja Warrior zu trainieren, wurde ich oft ausgelacht. Viele haben versucht, mir das auszureden. Ich habe aber weiter gekämpft und bin heute hier. Als ich es ins Halbfinale geschaffte hatte, haben mir auf ein Mal genau diese Leute gratuliert. 

Auf welches Hindernis hast du dich am meisten gefreut, vor welchem hattest du Respekt? 

Am allermeisten war ich heiß auf die Himmelsleiter, weil das mein Lieblingshindernis ist. Meine Schwachstellen sind eigentlich alle Hindernisse, wo man die Balance halten muss. Am meisten Respekt hatte ich vor den Sprungfedern, weil die ziemlich ungünstig nachgeben, wenn man versucht zu schwingen. 

Vor Ninja Warrior hast du schon bei "Big Bounce" teilgenommen. Hat dir die Erfahrung geholfen?

Durch "Big Bounce" wusste ich, wie sich das anfühlt, wenn man interviewt wird und von Kameras gefilmt wird. Für den Parcours hat mir diese Erfahrung aber leider nichts gebracht, weil Ninja Warrior ein ganz anderer Wettkampf und nochmal eine ganze andere Hausnummer ist. Die Atmosphäre war eine ganz andere als damals - und das trotz der leeren Halle ohne Zuschauer.

Welchem Promi würdest du selbst denn gerne mal im den Parcours zuschauen?

Das kommt wahrscheinlich etwas unerwartet, aber ich würde gerne Alphonso Davies im Parcours sehen. Er ist einer meiner Lieblingsfußballer und ich mag ihn natürlich, weil er gut kicken kann, aber eigentlich viel mehr wegen seiner lustigen Art. Er bringt witzigen Content über Social Media und ist dadurch auch sehr beliebt. Das wäre tatsächlich mein Promi, den ich mir im Parcours vorstellen kann.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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