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"Es fehlt uns nicht viel, die Bayern zu schlagen"

BVB-Bosse hadern: Pleite "bitter und enttäuschend"

09.11.2020 10:46
BVB-Funktionär Michael Zorc (r.) bleibt positiv
© Inderlied/Kirchner-Media via www.imago-images.de
BVB-Funktionär Michael Zorc (r.) bleibt positiv

Trotz einer couragierten Leistung unterlag Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga abermals gegen den FC Bayern. Dabei führten die Schwarz-Gelben nach dem Tor von Marco Reus zwischenzeitlich sogar. Dennoch wanderten die drei Punkte am Ende erneut nach München. Die Stimmung der BVB-Verantwortlichen reicht nach dem 2:3 von Ernüchterung bis Zuversicht.

"Ich habe selten so viele Möglichkeiten auf beiden Seiten gesehen. Es ist bitter und enttäuschend, wenn du trotzdem erneut ohne etwas Zählbares dastehst", wird Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc im "kicker" zitiert. Für den 58-Jährigen hatte der BVB die Chance, "mindestens unentschieden zu spielen".

Ähnlich sieht der Gefühlszustand bei Hans-Joachim Watzke aus. "Das fühlt sich nicht schön an", erklärte der Geschäftsführer. Gleichzeitig betonte Watzke den erkennbaren Entwicklungsschritt seines Vereins gegen die oftmals übermächtig wirkenden Münchner.

"Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir näherkommen, aber noch nicht ganz dran sind", resümierte der 61-Jährige: "Wir haben in diesem Jahr einen Schritt in die richtige Richtung gemacht."

BVB glaubt an baldigen Sieg gegen den FC Bayern

Die Bilanz spricht jedoch weiter klar für den FC Bayern. Aus den vergangenen acht Bundesliga-Duellen beider Mannschaften entschied der amtierende Triple-Sieger sieben Spiele für sich.

"Es fehlt uns nicht viel, die Bayern zu schlagen", zeigte sich Sebastian Kehl, der in Dortmund als Leiters der Lizenzspielerabteilung tätig ist, dennoch zuversichtlich: "Dieser Moment wird kommen, auch wenn es sich im Moment noch nicht so anfühlt."

Mit 15 Punkten rangiert der Revierklub aktuell auf dem dritten Platz. Der Rückstand auf den FC Bayern beträgt drei Zähler. Nach der Länderspielpause treffen die Schwarz-Gelben auf Hertha BSC.

"Wir haben jetzt die Verpflichtung dranzubleiben", mahnt Zorc. Sein BVB-Kollege Kehl versicherte der Bundesliga und allen Fans: "Wir werden wieder angreifen."

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