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Ackermann verpasst Vuelta-Tagessieg knapp

05.11.2020 17:27
Jasper Philipsen entscheided die lange Etappe für sich
© AFP/SID/MIGUEL RIOPA
Jasper Philipsen entscheided die lange Etappe für sich

Deutschlands Topsprinter Pascal Ackermann hat seinen zweiten Tagessieg bei der 75. Spanien-Rundfahrt knapp verpasst.

Der 26 Jahre alte Radprofi aus Kandel kam im Massensprint nach einer Marathonetappe über 230,8 km von Mos nach Puebla de Sanabria auf Platz zwei. Jannik Steimle aus Weilheim komplettierte als Dritter das starke deutsche Ergebnis. Nicht zu schlagen war der Belgier Jasper Philipsen von UAE-Team Emirates.

Titelverteidiger Primoz Roglic (Jumbo-Visma) verteidigte das Rote Trikot des Gesamtführenden erfolgreich, der Slowene geht mit 39 Sekunden Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Richard Carapaz (Ecuador/Ineos Grenadiers) auf die letzten drei Etappen. Dem Franzosen Guillaume Martin (Cofidis), der mit zwölf weiteren Fahrern ausgerissen war, ist das Bergtrikot kaum noch zu nehmen.

Bis 3,4 km vor dem Ziel hatte der Italiener Mattia Cattaneo (Deceuninck-Quick Step) geführt, der sich am letzten von fünf Bergen von der Ausreißergruppe abgesetzt hatte. Als der Regen immer heftiger prasselte, rauschte das Hauptfeld heran, Ackermann (Bora-hansgrohe) und Cattaneos Teamkollege Steimle (24) sahen ihre Chance gekommen. Gegen den 22-jährigen Philipsen hatten sie auf der Zielgeraden aber das Nachsehen.

Ackermann hatte auf dem neunten Teilstück seinen bislang einzigen Vuelta-Sieg gefeiert. Die Jury erklärte ihn zum Gewinner, nachdem der eigentliche Tagessieger Sam Bennett (Irland/Deceuninck-Quick Step) von der Rennleitung zurückgestuft worden war.

Am Freitag geht es über 162 km von Salamanca nach Ciudad Rodrigo. Nach einer Bergankunft am Samstag in Alto de La Covatilla, bei der die Entscheidung um den Gesamtsieg fallen kann, soll die Vuelta am Sonntag in Madrid enden.

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