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Hula Hoop – unterschätzte Sportart für den ganzen Körper

03.11.2020 13:04
Der Hula-Hoop-Reifen markiert einen neuen Trend zum Abnehmen
© Manu Prats via www.imago-images.de
Der Hula-Hoop-Reifen markiert einen neuen Trend zum Abnehmen

Hula Hoop als Sportart erinnert die meisten Personen an Szenen aus der Kindheit. Nach einigen Versuchen, den Reifen um die Hüften schwingen zu lassen, war die Sportart für einen persönlich vergessen.

So verschwand er im Keller und mit ihm die Offenheit dem Hula Hoop gegenüber. Angesichts dieser häufigen Tatsache wundert es kaum, dass Hula Hoop von der breiten Masse als Sportart noch nicht ernst genommen wird. Aber die Dinge ändern sich: Trends, Workshops und hochqualitative Produkte lassen eine regelrechte Fanbase entstehen und immer mehr Leute den Sport praktizieren.

Unterschätzte Sportart

Wieso Hula Hoop als Sportart unterschätzt wird, ist zum einen mit der geringen Popularität im Profisport begründet. An oberster Stelle thronen Sportarten, die Umsatz generieren. Dazu zählen mitunter Fußball, Basketball, Handball, Tennis, Eishockey und Motorsport rund um die Formel 1. Andere bekannte Sportarten mit geringeren Einschaltquoten wie der Reitsport und das Turnen generieren bereits spürbar weniger Umsatz. In Relation dazu ist Hola Hoop eine kaum monetarisierte Sportart. Somit fällt der wirtschaftliche Aspekt nicht zugunsten des Hula Hoops aus.

Da Hula Hoop im Fernsehen nicht gezeigt wird, werden Personen an anderer Stelle mit dem Sport konfrontiert. Meist sind diese Stellen nicht produktiv für die Ernsthaftigkeit des Sports: Entweder es sind die Kinder im Garten, die sich zaghaft an Bewegungen mit dem Reifen versuchen oder aber im nächsten Hawaii-Urlaub sind Hula-Hoop-Kunststücke der Einheimischen ein Teil des Unterhaltungsprogramms für Touristen. Die wenigen Konfrontationen der Menschenmassen mit dem Sport fördern Hula Hoop als Sportart demnach ebenfalls nicht. So kommt es durch die Kombination eines schwachen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ansehens dazu, dass Hula Hoop schlichtweg unterschätzt wird.

Doch das Blatt beginnt sich zu wenden: Es gibt immermehr Workshops und Kurse, weil eine zunehmende Menge an Personen von den Erfahrungen der Hula-Hoop-Sportler hört, die äußerst positiv ausfallen. Schlankere Taille, Beseitigung von Rückenschmerzen, Gewichtsabnahme und weitere Effekte werden auf das Training mit dem Reifen zurückgeführt. Im Internet sind individualisierbare Reifen mit Stecksystem erhältlich. Sie machen ein flexibles und bedarfsgerechtes Training möglich.

Wer mit Hula Hoop abnehmen möchte, kann durch Training mit dem sog. SlimHoop nicht nur das Gewicht reduzieren, sondern zudem den Bauch formen. So wird das optische Ergebnis der Diät mit höherer Wahrscheinlichkeit den persönlichen Idealvorstellungen entsprechen.

Die Nachfrage steigt stetig

Die permanente Spannung in der Muskulatur sorgt beim Hula Hoop für sehr positive Effekte
Die permanente Spannung in der Muskulatur sorgt beim Hula Hoop für sehr positive Effekte

Angesichts dieser und weiterer Produkte sowie der positiven Erfahrungen von Hula-Hoop-Sportlern entsteht allmählich ein regelrechter Trend rund um den Reifen. Personen berichten, durch Workouts mit dem Reifen 20 Kilogramm an Gewicht verloren zu haben. Aber wieso ist der Reifen so effektiv?

  • Permanente Spannung: Soll der Hula-Hoop-Reifen um die Taille schwingen, dann ist Spannung in bestimmten Muskelgruppen notwendig. Spannung ist zur Stärkung und Formung der Muskulatur unabdingbar.
  • Erweiterbarkeit auf den ganzen Körper: In welchen Muskelgruppen Spannung aufgebaut und welche Teile des Körpers somit trainiert werden, hängt von dem individuellen Workout ab. In jedem Fall kann man den Reifen um alle Körperpartien schwingen lassen!
  • Dauerhafte Belastung: Dies klingt zuerst negativ, ist aber positiv. Denn durch eine dauerhafte Belastung mit kurzen oder keinen Pausen zwischendurch verbrennt man am meisten Kalorien, sodass auch das Fett schmilzt.

Hula Hoop zu praktizieren, bedeutet, dauerhaft in Bewegung zu sein. Anfangs mag es wohl noch schwerfallen, dies hinzubekommen. Aber mit der Zeit macht das Training stärker und leistungsfähiger. Die regelmäßige Übung fördert zudem die Fähigkeiten mit dem Reifen. Denn letzteres ist ein wesentlicher Punkt, der zum effektiven Ganzkörpertraining beiträgt: die Fähigkeiten trainieren. Profis sind imstande, den Reifen nicht nur um die Hüfte kreisen zu lassen, sondern um jeden Bereich des Körpers. Dadurch wird beispielsweise jedes Bein einzeln trainiert. Dies fördert Koordination und Balance.

Außerdem ist der aus diesen hohen Ansprüchen resultierende Spaßfaktor ein maßgeblicher Beitrag zur Beliebtheit des Reifens: Das Training macht einfach gute Laune. Da Sport allgemein Glückshormone ausschüttet, tritt ohnehin meist eine stimmungsaufhellende Wirkung durch das Training ein, wenn Personen sportlich zuvor inaktiv waren.

Weitere Effekte des Hula-Hoop-Trainings, die eine ganzheitlich positive Wirkung auf den Körper haben können, sind:

  • Massage des Gewebes und der inneren Organe durch Schwingungen des Reifens, wodurch der Stoffwechsel angeregt wird
  • Mobilisierung der Wirbelsäule mit potenzieller Linderung von Rückenschmerzen
  • Förderung des Herz-/Kreislaufsystems

Reifen ist nicht gleich Reifen

Ob das Hula-Hoop-Training so geschickt und wirksam verläuft, wie gewünscht, hängt neben der eigenen Einstellung der Sportler auch von dem jeweiligen Reifen ab. Eine erste Einteilung lässt sich in kleine und große Reifen vornehmen.

Als erster Reifen für Anfänger empfiehlt sich ein großes Modell, weil es einfacher im Umgang ist und für Workouts sowie die Fettverbrennung ausgelegt ist. Fortgeschrittene greifen meist zu kleineren Reifen, weil sich damit Kunststücke besser vollführen lassen. Groß und ideal für den Anfang ist ein Reifen dann, wenn er – auf dem Boden aufgestellt – vom Boden bis zum Bauchnabel reicht. Kleinere Reifen werden individuell ausprobiert und anhand des Leistungsstands angepasst.

Das Training selbst ist eine reine Übungssache. Optimale Voraussetzungen zu schaffen, vereinfacht die Übungen. Eng anliegende Kleidung und reichlich Platz für die Übungen sind die wichtigsten Kriterien. Bei eng anliegender Kleidung sind keine Stofffetzen im Weg, wodurch Missgeschicke beim Training durch Verfangen des Reifens in der Kleidung oder Verrutschen des Reifens verhindert werden. Reichlich Platz ist deswegen notwendig, damit der Radius des Reifens plus 1 bis 2 Meter zusätzlich den erforderlichen Raum für Bewegungen und Stunts bieten. Für den optimalen Stand empfehlen Profis, dass die Beine schrittweit auseinander stehen. Eine Spannung und feste Haltung sind ebenso wichtig. Beim Schwingen um den Bauch herum müssen die Hüften rhythmisch nach vorn und hinten bewegt werden, um den Ablauf hinzukriegen. Das Training anderer Körperpartien als des Bauches erfordert eine genauere Anleitung, die in Workshops und Kursen oder durch Informationen im Internet in Erfahrung gebracht wird.

Das Hula-Hoop-Training ist am ehesten noch mit dem Turnen vergleichbar. Es wird ein Instrument angewandt, das mit den Möglichkeiten des eigenen Körpers zum Training kombiniert wird. Koordination, ganzheitliche Forderung des Körpers sowie kontinuierliche Übung zum Erlernen der Fähigkeiten stehen im Fokus.

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