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Fury offenbart Selbstmordgedanken: "Nein! Halt!"

01.11.2020 07:49
Tyson Fury dachte über Selbstmord nach
© Larry Burton via www.imago-images.de
Tyson Fury dachte über Selbstmord nach

Weltmeister Tyson Fury sieht im Boxen eine Art Lebensversicherung.

"Das Boxen ist auf jeden Fall mein Schild gegen die Depression. Durch den Sport bleibe ich glücklich und zufrieden. Außerdem hält er mich gesund und bewahrt mich davor, in Schwierigkeiten zu geraten", sagte der Brite in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Fury hatte in den Monaten nach dem Sieg über Wladimir Klitschko im November 2015 Depressionen, nahm Drogen, wurde stark übergewichtig und spielte mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. "Da war eine Stimme, die sagte: 'Nein! Halt! Denk an deine Kinder!'" Der Tiefpunkt sei gewesen, "als  ich mit meinem Auto in Richtung einer Brücke fuhr, um mich umzubringen", so Fury. 

Mit Klitschko habe er seit dem Kampf nicht mehr gesprochen, sagte der 2,06 Meter große Boxer. "Das letzte Mal habe ich richtig mit ihm im Ring gesprochen. Da habe ich ihn die ganze Zeit eine Pussy genannt."

Tyson Fury verspricht "Knockout" gegen Anthony Joshua

In seinem Wohnzimmer hänge ein Gemälde vom Kampf gegen den Ukrainer, weil es ihn daran erinnere, "wie ich Wladimir den Hintern versohlt habe. Das bringt mich jedes Mal zum Lächeln", sagte er.

Fury möchte möglichst bald einen Kampf gegen seinen Landsmann Anthony Joshua bestreiten. An einem Sieg gegen den Dreifach-Champion hat er keinen Zweifel. "Durch Knockout! Ich haue ihn um", sagte der 32-Jährige.

Mit Joshua stehe er in regelmäßigen Kontakt, so Fury. "Ab und zu quatschen wir und liefern uns einen verbalen Schlagabtausch."

Einen Karriere-Plan habe er nicht, meinte Fury, der ein plötzliches Karriere-Ende nicht ausschloss. "Aktuell schaue ich wirklich von Tag zu Tag und genieße jeden Tag meines Lebens."

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