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Ehemaliger F1-Boss nach 90. Geburtstag ungewohnt seriös

Ecclestone warnt: "Dieses verdammte Virus ist gefährlich"

29.10.2020 12:48
Bernie Ecclestone prägte lange die Formel 1
© via www.imago-images.de
Bernie Ecclestone prägte lange die Formel 1

Bernie Ecclestone hat am Mittwoch seinen 90. Geburtstag gefeiert. Ohne große Party, sondern im engsten Familienkreis: Frühstück mit Spiegeleiern, Toast und Aprikosenkonfitüre, Mittagessen mit Tochter Tamara, so berichtet es Ecclestones langjähriger Wegbegleiter Roger Benoit in einem Artikel im Schweizer "Blick".

Seit 2017 ist Ecclestone nicht mehr Chef der Formel 1, neuerdings auch nicht mehr Ehrenvorsitzender. Rechteinhaber Liberty Media hat ihm den Titel aberkannt (beziehungsweise den Status auslaufen lassen, wie es in offizieller Sprachregelung heißt). Für Chase Carey & Co. ist der langjährige Zampano der Formel 1 schon lange Persona non grata.

Doch Ecclestone ist zu abgebrüht, als dass er sich davon sein Leben beeinträchtigen lassen würde. Er fühlt sich wohl in seinem neuen Leben mit Ehefrau Fabiana und Sohn Ace, und sei glücklicher als je zuvor. Nur das Coronavirus wirkt sich negativ auf seinen Alltag aus. Ein Grund, warum Fabiana und er derzeit in Gstaad verweilen statt auf der Farm in Brasilien.

Dass es Menschen gibt, die das Coronavirus verharmlosen, kann Ecclestone nicht nachvollziehen: "Ich kann nicht begreifen, warum noch viele Leute keine Maske tragen. Dieses verdammte Virus ist gefährlich. Und deshalb bin ich froh, dass die Schweiz meiner Familie mit Fabiana und Ace viel Sicherheit bietet."

"In meinem Alter macht man keine Dummheiten mehr"

Ecclestone und Fabiana sind kurz vor der Geburt von Ace von Brasilien in die Schweiz geflogen, weil das Gesundheitssystem dort mehr Sicherheit bietet. Sein Anwesen in London besucht er derzeit nie. Zumal in Gstaad ohnehin viele Bekannte Ferienwohnsitze haben, etwa Aston-Martin-CEO Lawrence Stroll. Sein Backgammon-Kumpel Sebastian Vettel lebt auch in der Nähe.

In Gstaad, wo Ecclestone und Fabiana 2012 geheiratet haben, betreibt der ehemalige Formel-1-Boss das Hotel Olden. Wegen eines Coronafalls hat er das rustikale Landhaus freiwillig geschlossen. Selbst ist er weitgehend gesund: "Manchmal zwickt es mich im Rücken. Da kommt dann eine Physiotherapeutin. Für das andere Wohl ist Fabiana zuständig."

"In meinem Alter", grinst Ecclestone, "macht man keine Dummheiten mehr. Da muss man nur noch sterben und Steuern zahlen."

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