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Neuer Trainer spricht über das Derby

Thioune will mit dem HSV "eine neue Geschichte schreiben"

29.10.2020 12:27
Daniel Thioune trifft mit dem HSV auf den FC St. Pauli
© Frank Scheuring via www.imago-images.de
Daniel Thioune trifft mit dem HSV auf den FC St. Pauli

Am Freitagabend empfängt der Hamburger SV den FC St. Pauli. HSV-Trainer Daniel Thioune freut sich schon auf seine Premiere im Stadtderby.

"Wahrscheinlich ist es das größte Derby, was ich erleben darf. Bei allem Respekt vor den Derbys, die ich als Spieler und Trainer hatte", sagte der 46-Jährige gegenüber "Bild".

Mit 15 Punkten aus fünf Partien hat der HSV in der 2. Bundesliga bisher eine makellose Bilanz. Auch in der vergangenen Saison gingen die Rothosen als Spitzenreiter ins Derby, mussten sich letzten Endes aber mit 0:2 geschlagen geben.

Für Thioune spielt diese Pleite jedoch keine Rolle mehr. "Die Vergangenheit hat keine Relevanz dabei, was Freitag passiert. Es sind zwei neue Trainer am Start, neue Spieler. Aber wir können Freitag eine neue Geschichte schreiben. Wir wissen, dass es nicht nur ein Fußball-Spiel ist, es nicht nur um drei Punkte geht", so der HSV-Coach.

Im Sommer wechselte Thioune vom VfL Osnabrück an die Elbe. Dabei hat der Übungsleiter schnell die Unterschiede zwischen dem beschaulichen Niedersachsen und der Millionenstadt kennengelernt.

HSV eine Nummer größer

"In Hamburg ist alles sehr viel größer, da hat man sicher mehr Verpflichtungen. Aber noch habe ich diese Größe des HSV am eigenen Leib gar nicht erfahren", sagte Thioune: "Ja, entweder hat man in der Stadt unsere Farben an, oder braun-weiß, wenn man sich mit Fußball auseinandersetzt. Aber dass mal 57.000 im Stadion sind, oder ich ein paar mehr Veranstaltungen habe, das habe ich noch nicht kennengelernt."

Im Gegensatz zu den bisherigen Derbys müssen die Hamburger diesmal auf eine volle Arena verzichten. Thioune hat für die beschlossenen Corona-Maßnahmen jedoch Verständnis: "Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, da gehe ich 100 Prozent mit. Wenn es darauf einzahlt, dass wir das Ganze wieder regulieren können – auch mit Blick aufs Gesundheits-System." Mit einem Heimsieg könnte der HSV seinen Fans trotzdem viel Freude bereiten.

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