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Pressestimmen zu BVB und RB Leipzig in der Königsklasse

Presse: "Deutscher Teufel" ganz zahm

29.10.2020 18:33
Der BVB tat sich lange schwer, RB Leipzig ging unter
© unknown
Der BVB tat sich lange schwer, RB Leipzig ging unter

Während Borussia Dortmund am Mittwochabend in der Champions League einen zähen 2:0-Sieg gegen Zenit St. Petersburg feiern konnte, ging RB Leipzig zeitgleich bei Manchester United mit 0:5 unter. Die Pressestimmen:

Borussia Dortmund - Zenit St. Petersburg (2:0)

  • DEUTSCHLAND

kicker: "Borussia Dortmund bekleckerte sich beim 2:0 gegen ein harmloses Zenit St. Petersburg nicht mit Ruhm, fuhr aber dennoch den ersten Sieg in dieser CL-Saison ein. Die Erlösung war ein regelrechtes Geschenk."

Der Spiegel: "Sancho erlöst den BVB. Sie kontrollierten das Spiel, ließen kaum Chancen zu - aber im Angriff? Tat sich Borussia Dortmund gegen Zenit schwer. Jadon Sanchos Nervenstärke verhalf dem BVB doch zum Sieg. Und der war wichtig."

BILD: "Späte Tore erlösen brüllenden BVB-Trainer. Sancho und Haaland retten Favres Jubiläum. Wenn seine Spieler auf dem Platz so viel Einsatz gezeigt hätten wie er an der Linie ...! Lucien Favre (62) und der BVB quälen sich im 100. Pflichtspiel auf der Dortmunder Bank zum 2:0 gegen St. Petersburg, lassen wie bei der Start-Pleite bei Lazio Rom (1:3) aber viel vermissen."

WAZ: "Arbeitssieg gegen Zenit. Lange biss sich der BVB an der Defensive von Zenit die Zähne aus. Dank Jadon Sancho und Erling Haaland reicht es für Dortmund trotzdem zum Sieg."

Ruhr Nachrichten: "Sancho und Haaland retten ideenlosen BVB. Borussia Dortmund fährt beim 2:0 gegen St. Petersburg die ersten drei Punkte in der Champions League ein - enttäuscht spielerisch aber fast über die komplette Distanz. Wo steht der BVB wirklich?"


Mehr dazu: Noten: Sancho mit Licht und Schatten, Reus durchwachsen


Süddeutsche: "Erstmalig in seiner Geschichte musste der BVB eine Europapokalbegegnung als Geisterspiel austragen, es war kein Erlebnis, das bei Fußballromantikern erhabene Gefühle auslöste. Auch die 90 Minuten waren nicht dazu angetan, von einem Abend mit Erinnerungswert sprechen zu können. Es war das typische Drehbuch, das es seit Generationen bei torlosen Remis zu bestaunen gibt: Die eine Mannschaft mauert sich ein, die andere arbeitet sich erfolglos daran ab, das Bollwerk zu knacken. Genau so wäre es gekommen, hätte sich Zenit St. Petersburg nicht in der 77. Minute dazu entschlossen, den Dortmundern ein wirklich großzügiges Gastgeschenk zu überreichen"

  • RUSSLAND

Sport-Express: "Der Abend hat gezeigt, dass der deutsche Teufel gar nicht so schrecklich ist, wie man dachte. Trotzdem hat Zenit im Offensivbereich keinen Stich gesehen. Es war der klassische geparkte Bus vor dem Tor: Zenit hat sich rund um den eigenen Strafraum eingemauert und nicht einmal über Konter nachgedacht. Solch zahnloser Fußball kann nur von einer Sache gerechtfertigt werden: dem Resultat. Und bis zur 78. Minute sah es ja auch gut aus. Dann schlug der BVB zu.

Eurosport Russland: "Zenit und Borussia Dortmund haben das wohl langweiligste Match gespielt, in dem das deutsche Team den langweiligsten Sieg vom Elfmeterpunkt erlangte. Am Ende traf Erling Haaland immerhin noch aus dem Spiel heraus, so dass der Erfolg des Bundesligisten nicht ganz so trist war."

Sport Russland: "Nichts Spielerisches, keine Treffer, nicht einmal Schüsse aufs Tor: Zenit verliert beim BVB. Nach zwei Spieltagen steht Zenit in der Gruppe ganz hinten ohne auch nur einen einzigen Punkt gesammelt zu haben."

Rossijskaja Gaseta: "Zenit St. Petersburg verliert schon wieder. Gegen Borussia Dortmund gelingt kein einziger Schuss aufs Tor. Nach dem Spiel gegen Brügge hätte das Team eigentlich auf Sieg spielen müssen, doch Zenit dachte gar nicht ans Angreifen. Immerhin: Die Gastgeber vom BVB konnten auch nicht unbedingt viele gefährliche Moment kreieren. Die Idee von Coach Sergei Semak, auf Unentschieden zu spielen und in Durchgang zwei sämtliche Angreifer vom Platz zu nehmen, ging jedoch nicht auf. Sancho ließ Mikhail Kerzhakov keine Chance, Erling Haaland sorgte für das Endresultat.

Sovsport: "Nach den Niederlagen von Moskau und Krasnodar, dürften wohl ohnehin nur wenige Zenit-Fans auf einen Erfolg von Zenit in Dortmund gehofft haben. Der russische Meister hatte in den Spielen davor einfach zu unauffällig agiert. Die Heimniederlagen gegen Brügge und Rubin Kasan trugen ihren Teil dazu bei. Nicht umsonst machten die St. Petersburger das Spiel von Beginn an langsam, ließen sich immer weiter zurückfallen. And die Borussia? Die akzeptierte diese Konditionen, denn nach der Erstrundenniederlage in Rom konnte es sich der BVB auch keinen weiteren Ausrutscher leisten. Daher gingen die Dortmunder auf Sicherheit. Am Ende wurden sie nach einem Elfmeter durch Sancho und Haalands-Tor zum 2:0 belohnt.


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Kommersant: "Der russische Meister konnte beim Thema Ballbesitz überhaupt nicht mit dem BVB mithalten. Damit machten die Mannen von Sergei Semak klar, dass sie gar nicht unbedingt Fußball spielen wollten. Zenit, personell geschwächt durch die Ausfälle von Serdar Azmun und Malcolm, wollte gar keine Gefahr ausstrahlen und konzentrierte sich vor allem darauf, in der Defensive extrem konsequent zu spielen. Dortmund hingegen wollte keinesfalls mit dem Unentschieden leben, auch wenn sich die Borussia lange schwertat. Nachdem Sancho vom Punkt getroffen hatte, lief der Ball beim BVB flüssiger und der Klub brachte den Sieg nach Hause.

Manchester United - RB Leipzig 5:0

  • DEUTSCHLAND

BILD: "Nagelsmann kriegt das Sakko richtig voll. Nicht nur zwei Zentimeter-Entscheidungen des Videoschiris gehen Julian Nagelsmann (33) aufs Sakko...! Bundesliga-Spitzenreiter Leipzig geht 0:5 bei Manchester United krachend unter. Kassiert die erste Saisonpleite. Mit Krawatte, Weste und grob-kariertem Sakko muss das der RB-Trainer an der Seitenlinie modisch gewagt und mega-frustriert zur Kenntnis nehmen. In der ersten sieben Pflichtspielen dieser Saison kassierte Leipzig insgesamt nur drei Gegentore. Und nun gleich fünf (!) in einem Spiel."

Süddeutsche: "Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig hat beim Gala-Auftritt von Marcus Rashford im "Theater der Träume" ein böses Erwachen erlebt. Der Halbfinalist der Vorsaison verlor am Mittwochabend das zweite Gruppenspiel der Champions League beim englischen Rekordmeister Manchester United mit 0:5 (0:1) und kassierte nach einer insgesamt schwachen Leistung die erste Saisonniederlage."

kicker: "United erteilt Leipzig Lehrstunde in Sachen Effizenz. Am 2. Spieltag der Gruppenphase kassierte RB Leipzig eine am Ende heftige 0:5-Pleite bei Manchester United. Die Engländer zeigten sich zunächst in der Defensive äußerst stabil und nutzten obendrin ihre Torchancen eiskalt aus."

  • ENGLAND

BBC: "Marcus Rashford kommt und erzielt einen lupenreinen Hattrick, während Manchester United sein Momentum nutzt, um RB Leipzig in der Champions League auseinanderzunehmen."

Daily Mail: "Manchester 5, Leipzig 0. Der Mann der Stunde, Marcus Rashford, kommt ins Spiel und erzielt einen Hattrick in der zweiten Halbzeit. Auch Mason Greenwood und Anthony Martial tragen sich in die Liste der Torschützen ein an einem perfekten Champions-League-Abend für das Team von Ole Gunnar Solskjaer."

Manchester Evening News: "Manchester United hat jetzt, wo sie RB Leipzig dank eines Hattricks von Marcus Rashford, zerschmettert haben, zwei Siege aus zwei Spielen geholt. 

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