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Kölner Haie starten mit Verkauf symbolischer Tickets

28.10.2020 12:31
Bei den Kölner Haien wird aufgrund der Corona-Pandemie gespart
© imago sportfotodienst
Bei den Kölner Haien wird aufgrund der Corona-Pandemie gespart

Der Eishockey-Traditionsklub Kölner Haie hat mit dem Verkauf symbolischer Eintrittskarten begonnen. Damit soll ein Beitrag zum Fortbestand des achtmaligen deutschen Meisters erzielt werden.

Die sogenannten "#immerwigger"-Tickets können seit Mittwoch für zehn Euro pro Stück erworben werden. Nach eigener Aussage fehlt den Haien rund eine Million Euro, um bei einem etwaigen Saisonstart der Deutschen Eishockey Liga im Dezember am Spielbetrieb auch ohne Zuschauer teilnehmen zu können. Um diese Lücke zu schließen, müsste der Heimatklub von NHL-Superstar Leon Draisaitl 100.000 Karten verkaufen.

Nach wie vor ist unklar, ob die DEL in diesem Jahr noch in eine Saison starten kann. Da wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit Spiele vor Zuschauern nicht möglich sind, hatte die Liga bereits zweimal den geplanten Saisonstart verschoben. Die Klubs sind im hohen Maße von Zuschauereinnahmen abhängig.

Mit 13.333 Zuschauern hatten die Haie in der vergangenen Saison den höchsten Schnitt eines deutschen Sportklubs außerhalb der Fußball-Profiligen. Angesichts der aktuellen Situation ist der Fortbestand des Eishockey-Standorts Köln laut Geschäftsführer Philipp Walter daher stark gefährdet. Als einer von sechs DEL-Klubs nehmen die Haie auch nicht am geplanten Vorbereitungsturnier von Mitte November an teil. Dabei will die Liga testen, ob eine Saison während der Pandemie funktionieren kann.

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