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Schneider fragte beim Salzburg-Coach an

Marsch erteilte dem FC Schalke 04 eine Absage

28.10.2020 09:50
Jesse Marsch stand beim FC Schalke 04 auf dem Zettel
© GEPA pictures/ Jasmin Walter via www.imago-images.
Jesse Marsch stand beim FC Schalke 04 auf dem Zettel

Nach der Entlassung von David Wagner beschäftigte sich der FC Schalke 04 mit einigen Trainer-Kandidaten. Den Zuschlag erhielt schließlich Manuel Baum. Zuvor haben die Königsblauen wohl eine Absage von RB Salzburgs Jesse Marsch erhalten.

Laut "Sport Bild" lehnte der US-Amerikaner eine Anfrage von Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider ab.

Marsch ist noch bis 2022 an RB Salzburg gebunden. Zuletzt wurde der 46-Jährige immer wieder mit Borussia Dortmund als Nachfolger von Lucien Favre in Verbindung gebracht. Zuletzt schrieb die "Sport Bild", dass Marsch einer von drei Kandidaten beim BVB ist.

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich bereits zu den Gerüchten. "Es ist schön, wenn wieder gemunkelt wird, dass ein Trainer von uns bei so einem großen Verein gehandelt wird", sagte er bei "Sky". Ein Abgang des Trainers sei aber "aktuell kein Thema. Jesse hat einen längerfristigen Vertrag, die Entscheidung liegt ganz klar bei uns."

Auch Marsch reagierte im Juni auf die anhaltenden Spekulationen. "Darüber spreche ich nicht. Mein Fokus liegt hier in Salzburg", wich er auf Nachfrage von "Sky Austria" aus, ließ dann aber doch durchblicken: "Es ist ein Kompliment. Der BVB ist ein so großer Klub. Aber dort steht mit Lucien Favre noch ein Trainer unter Vertrag und noch dazu ein sehr guter, daher müssen wir darüber nicht sprechen."

Zahlreiche Kandidaten wurden beim FC Schalke 04 gehandelt

Nach dem Aus von David Wagner beim FC Schalke 04 wurden auch Ex-Coach Ralf Rangnick, S04-Leihspielerbetreuer Mike Büskens, der ehemalige Mainz-Trainer Sandro Schwarz, Eurofighter Marc Willmots und Ex-Wolfsburg-Coach Valérien Ismael gehandelt.

Ende September stellte Schalke dann Manuel Baum als neuen Trainer vor. Die Trendwende gelang den Königsblauen unter dem 41-Jährigen allerdings noch nicht. In drei Spielen könnte der Revierklub lediglich ein 1:1-Remis gegen Union Berlin einfahren. Dem gegenüber stehen die 0:4-Pleite gegen RB Leipzig und die Derby-Niederlage gegen Borussia Dortmund (0:3).

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