Anzeige

Gute Leistung bei BVB-Sieg gegen Schalke

Zorc sieht "positiven Schritt" bei Sorgenkind Brandt

26.10.2020 22:57
Überzeugte beim BVB-Sieg gegen den FC Schalke 04: Julian Brandt
© Maik Hölter/TEAM2sportphoto/Pool
Überzeugte beim BVB-Sieg gegen den FC Schalke 04: Julian Brandt

Gegen einen allerdings auch erschreckend schwachen FC Schalke 04 fuhr Borussia Dortmund am Samstag einen ungefährdeten 3:0-Erfolg ein. Ein Gewinn der Revierderbys auf Seiten des BVB war Julian Brandt. Das sieht auch Sportdirektor Michael Zorc so.

"Julian Brandt hat mir gut gefallen, er hat einen Schritt nach vorne gemacht und auch das Spiel richtig angenommen. Das war ein positiver Schritt", sagte Zorc gegenüber der "WAZ" ohne zu verhehlen, dass man beim BVB im bisherigen Saisonverlauf noch nicht ganz zufrieden mit Brandts Leistungen war.

Das Duell mit dem aktuell kaum bundesligatauglichen Erzrivalen war demnach auch erst der dritte Startelf-Einsatz für den 24 Jahre alten Nationalspieler in dieser Spielzeit. Brandt präsentierte sich in seinen bisherigen Einsätzen zwar stets bemüht, aber häufig auch sehr fehlerhaft und konnte kaum Akzente setzen.

Julian Brandt beim BVB kein Stammspieler

Dass Trainer Lucien Favre nicht ohne ohne Wenn und Aber auf den fußballerisch begnadeten Edeltechniker setzte, war angesichts der riesigen Konkurrenz in der Mittelfeldzentrale des BVB die fast schon logische Konsequenz.

Gegen Schalke aber lieferte Brandt auf seiner womöglich besten Position, der Zehn in der Offensivzentrale direkt hinter der Spitze, eine blitzsaubere Leistung ab. Er selbst erlebte zwar "kein einfaches Spiel", Schalke habe "mit Mann und Maus verteidigt", zeigte sich nach der Partie aber "zufrieden mit dem Sieg, das steht über allem". Der BVB habe "fantastische Jungs in der Truppe", so Brandt weiter, "Fußball kann auch Spaß machen".

Die Mannschaft habe nach der bitteren 1:3-Klatsche in der Champions League bei Lazio Rom unter der Woche "definitiv ein anderes Gesicht zeigen" wollen, so der frühere Leverkusener. Das gelang den Dortmundern und auch Brandt, der in Rom lediglich 25 Minuten als Einwechselspieler auf dem Platz gestanden hatte.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bundesliga Bundesliga
Anzeige
Anzeige