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Revanche gegen Sinner geglückt: Zverev erneut im Finale

24.10.2020 21:03
Auf dem Weg zum nächsten Turniersieg: Alexander Zverev
© BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl via www.imago-images.de
Auf dem Weg zum nächsten Turniersieg: Alexander Zverev

Alexander Zverev hat Revanche für sein überraschendes French-Open-Aus gegen Teenager Jannik Sinner genommen und greift nach dem siebten Sieg im siebten Spiel nach dem zweiten Turnier-Erfolg in Köln.

Der 23-Jährige, der am vergangenen Sonntag auch das erste Tennisturnier in der Domstadt gewonnen hatte, setzte sich im Halbfinale mit 7:6 (7:3), 6:3 gegen Sinner durch.

Gegen den 19 Jahre alten Südtiroler hatte Deutschlands Top-Spieler 20 Tage zuvor im Achtelfinale der French Open noch angeschlagen in vier Sätzen verloren.

Zverevs Final-Gegner am Sonntag um 19:30 Uhr ist entweder der hinter ihm an Nummer zwei gesetzte Argentinier Diego Schwartzman oder der Kanadier Felix Auger-Aliassime, die Nummer fünf der Setzliste.

Verwarnung nach Schlägerwurf

Der erste Satz war ein emotionales Auf und Ab. Zverev lag 1:4 hinten, schlug dann bei 5:4 und 6:5 zum Satzgewinn auf, vergab beide Chancen und handelte sich durch Schlägerwerfen beim Stande von 5:5 eine Verwarnung ein. Den Tiebreak dominierte er dann von Beginn an.

Im zweiten Satz breakte er Sinner direkt zum 2:0. Bei 4:2 wackelte sein Aufschlag, er brachte ihn jedoch durch und das Match ins Ziel.

Zverev übt Kritik am Hawkeye

Nach seinem Final-Einzug äußerte Zverev derweil Zweifel am Funktionieren der elektronischen Linientechnik Hawkeye.

"Ich bin kein Fan von dieser Technik. Und heute waren Fehler dabei. Sogar ein extremer, als der Ball wirklich deutlich im Aus war", klagte der 23-Jährige: "Ich weiß nicht, ob man das System nach ein oder zwei Wochen mal nachprüfen muss. In der ersten Woche hat es fehlerfrei funktioniert. Aber ich hatte auch schon im letzten Match das Gefühl, dass es da ein paar Fehler gab."

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