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"Wir lieben auch den Wettkampf untereinander"

NWG: 5 Fragen an Ninja-Couple Noppinger & Edelmann

26.10.2020 14:08
Stefanie Noppinger hat als erste Frau in der 5. Staffel gebuzzert
© TVNOW / Markus Hertrich
Stefanie Noppinger hat als erste Frau in der 5. Staffel gebuzzert

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: das Ninja-Couple Stefanie Noppinger und Oliver Edelmann.

Die beiden 26-Jährigen haben sich im Rahmen der Show verliebt und wohnen mittlerweile zusammen. Während Oli der erste Last Man Standing Deutschlands wurde, konnte sich Steffi den Titel der Last Woman Standing 2017 in ihrer österreichischen Heimat sichern. Beide legten in der vierten Vorrunde eine blitzsaubere Leistung hin und durften am Ende buzzern. Oli setzte sich schließlich auch am Power Tower durch, das direkte Duell gegen ihren Partner hatte Steffi mit einer starken Leistung dabei nur um gut 30 Sekunden verpasst.

Das Ninja-Pärchen spricht in unserer Interviewserie unter anderem über die liebsten Ninja-Momente, das gemeinsame Training und den Druck, den die vorherigen Leistungen mit sich bringen.

Ihr habt beide schon den Titel Last Woman bzw. Man Standing geholt. Ist das eher Druck oder Motivation, wenn ihr in eine neue Staffel geht?

Steffi: Letztes Jahr war es für mich definitiv mit Druck verbunden. In der deutschen Community kannte mich noch niemand so richtig, ich war nicht bei Ninja-Wettbewerben außerhalb der Show und trainierte auch nicht in Ninja-Hallen. Somit hatte ich noch mehr das Gefühl, beweisen zu müssen, was ich kann - und womit ich es verdient hatte, Europa in zwei internationalen Wettbewerben vertreten zu dürfen. Als wir dann auch noch Team-Ninja-Warrior gewonnen hatten, wurden die Erwartungen von außen auch noch größer. 

Dieses Jahr konnte ich etwas lockerer sein. Ich habe letztes Jahr definitiv zeigen können, was ich kann. Also war für mich dieses Jahr das Ziel, mit Spaß an die Sache heranzugehen. In dieser Hinsicht konnte ich viel von Oli lernen, Danke dafür!

Oli: Da ich der erste Last Man Standing war, ist das schon eine ganze Weile her. Mit den Jahren lernt man, mit dem Druck, den man sich eigentlich nur selbst macht, umzugehen. Ich versuche, mir Ziele zusetzen und diese nach und nach zu erreichen. Natürlich spielt auch die Aufregung eine große Rolle. Die verfliegt bei mir aber, sobald ich das Startsignal höre.

Ihr habt euch bei Ninja Warrior kennengelernt. Mögt ihr eure Kennenlernstory noch erzählen oder werdet ihr eigentlich lieber als Einzelathleten wahrgenommen?

Beide: Natürlich kommen und gehen wir gemeinsam zur Show, unterstützen uns gegenseitig und fiebern beim Anderen mit. Dennoch sehen wir uns als Einzelathleten - und wir lieben auch den Wettkampf untereinander. 

Wie sieht eure Vorbereitung aus: Trainiert ihr gemeinsam oder muss das auch mal individuell sein?

Oli: Mal so, mal so! Wir haben beide unterschiedliche Arten zu trainieren. Steffi trainiert lieber mit Plan und ich liebe kleine Challenges. Wobei man dazu auch sagen muss, dass Steffi bis vor kurzem noch in der Nationalmannschaft aktiv war und dadurch auch ihr eigenes Training hatte. Dennoch trainieren wir auch gerne zusammen und haben fast mehr Spaß am gemeinsamen Entdecken von neuen Sportarten und Challenges.

Steffi: Oli hat mir die Akrobatik näher gebracht und ich ihm das Bouldern und Skifahren. Diesen Sommer haben wir Mountainbiken und Downhill für uns entdeckt, das definitiv zu unserer Lieblingstätigkeit zählt. Im Sommer haben wir uns auch ein Ninja-Gerüst in den Garten gestellt, an dem die ganze Familie trainiert.

Ihr habt ja auch schon internationale Ninja-Erfahrungen gesammelt. Was war der Moment, der euch showübergreifend am meisten in Erinnerung geblieben ist?

Steffi: Was mir definitiv mit am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist, wie bodenständig, lieb und auch hilfsbereit Ninjas weltweit sind. Egal, wohin ich bis jetzt gekommen bin: Überall wird jeder mit offenen Armen empfangen! Auch als ich letztes Jahr kurzfristig in die USA für "Team USA vs. The World" geflogen bin, habe ich dort sofort Freunde gefunden. Hinter den Kulissen und abseits der Dreharbeiten konnte man gemeinsam herumblödeln, neue Dinge ausprobieren, sich gegenseitig Tipps geben und unglaublich viel lachen. 

Oli: Bei mir ist das ähnlich wie bei Steffi. Egal, ob ich in Deutschland, in Amerika oder in Indonesien an den Start ging, die Ninja-Community weltweit ist einfach einzigartig. Selbst in der Show, wo es hieß "Kontinent gegen Kontinent", haben wir uns gegenseitig angefeuert, gelacht und hatten einfach eine Mega-Zeit.

Wenn ihr mal auf eure gesamte Ninja-Karriere blickt: Gibt es ein Hindernis, das für euch einfacher ist als es im Fernsehen wirkt - oder habt ihr ein Lieblingshindernis?

Steffi: Ein Lieblingshindernis gibt es für mich eigentlich nicht, aber es gibt eines, das ich unbedingt mal probieren möchte: den Cliffhanger! Und so richtig einfach ist keines der Hindernisse, weil man sie Jahr für Jahr nicht unterschätzen darf. 

Oli: Ein direktes Lieblingshindernis gibt es nicht. Aber ich liebe Hindernisse, bei denen ich schwingen und springen darf. Daher liegen mir Hindernisse wie die Himmelsleiter oder ähnliches besser als viele andere.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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