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Corona-Alarm nach BVB-Spiel gegen Gladbach

21.10.2020 08:35
Das Hygiene-Konzept des BVB greift
© Maik Hölter/TEAM2sportphoto via www.imago-images.d
Das Hygiene-Konzept des BVB greift

Um wieder Fans in die Stadien zu lassen, mussten die Bundesligisten ein strenges Hygiene-Konzept umsetzten und entsprechende Schutzvorkehrungen treffen. Dass diese greifen, zeigt ein positiver Corona-Fall im Stadion von Borussia Dortmund.

Laut "Sport Bild" wurde ein Zuschauer nur wenige Tage nach dem 3:0-Auftaktsieg des BVB in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach positiv auf das Corona-Virus getestet.

Der Fan hat dabei keine weiteren Zuschauer mit dem Virus angesteckt. Das ergaben die Untersuchungen des Dortmunder Gesundheitsamtes. Ob der Betroffene schon bei seinem Stadionbesuch infiziert war, lässt sich allerdings nicht eindeutig bestimmen.

"Die beiden BVB-Heimspiele gegen Gladbach und Freiburg waren keine Herde für weitere Infektionen. Aus ihnen sind keine neuen Infektionsketten entstanden", bestätigte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau dem Blatt.

Der Austausch mit dem BVB verlaufe "sehr konstruktiv und kooperativ", wie Sierau betonte: "Die Hygiene-, Abstands- und Personenstrom-Konzepte sind sehr professionell ausgearbeitet und an den Spieltagen hervorragend umgesetzt worden."

BVB vs. FC Schalke 04 nur vor 300 Zuschauern

BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung des Hygiene-Konzepts. "Ich denke, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen nicht enttäuscht haben", sagte der 51-Jährige: "Wir haben jede Auflage gewissenhaft erfüllt und bewusst nicht sofort die maximal erlaubten Zuschauerkapazitäten ausgenutzt, sondern die Sicherheit jedes einzelnen Stadionbesuchers in den Vordergrund gestellt."

Obwohl dass Hygienekonzept des BVB greift, dürfen nur 300 Zuschauer das Revierderby am Samstag im Stadion verfolgen. Oberbürgermeister Sierau bedauert diese Entscheidung: "Ich persönlich bin der Meinung: Wenn es ein Verein schafft, ein so schlüssiges Konzept wie in unserem Fall Borussia Dortmund vorzulegen, dann sollte er vor Zuschauern spielen dürfen."

Cramer schließt sich dem an: "Es gibt keinen Grund für die Behörden, an der Zuverlässigkeit unserer Arbeit zu zweifeln. Das haben wir bei den vergangenen beiden Heimspielen unter Beweis gestellt."

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