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"Es wird von Staffel zu Staffel anspruchsvoller"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Joel Mattli

23.10.2020 19:21
Joel Mattli zählt stets zu den Mitfavoriten bei Ninja Warrior Germany
© TVNOW / Markus Hertrich
Joel Mattli zählt stets zu den Mitfavoriten bei Ninja Warrior Germany

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Joel Mattli.

Der Schweizer geht in der vierten Vorrunde an den Start und ist bereits seit der zweiten deutschen Staffel dabei. Der 26-Jährige gehört stets zu den Favoriten auf eine Finalteilnahme und ist auch schon in der Schweizer Ninja-Warrior-Version in den Parcours gegangen. Sein Training hingegen verlegt er gerne auch mal in die Natur.

Bevor er im Parcours der 5. Staffel zu sehen ist, hat er sport.de im Kurzinterview verraten, was ihn zur Teilnahme motiviert, was die Unterschiede zur Schweizer Show sind und welchen Sport-Superstar er gerne mal auf Abwegen im Ninja-Parcours sehen möchte.

Joel, du bist einer der erfahrensten Ninja-Warrior-Teilnehmer. Was zieht dich Jahr für Jahr zu den Shows?

Joel Mattli: Mittlerweile gibt es tatsächlich unzählige Gründe, die mich jedes Jahr wieder aufs Neue motivieren. Die Show ist für einen polysportiven Athleten meines Erachtens ein wahrer Traum. Man kann sich sportlich austoben und es wird nach Griffkraft, Ausdauer und Durchhaltewillen, Balance, Koordination, Sprungkraft, Schnelligkeit, und, und, und gefragt. Das führt natürlich auch dazu, dass man sein Training sehr abwechslungsreich halten kann und einem nie langweilig wird.

Dazu trifft man in der Show immer wieder auf interessante Persönlichkeiten mit verschiedensten sportlichen Hintergründen sowie altbekannte Gesichter, die sich über die Jahre zu guten Freunden entwickelt haben. Nicht zuletzt bringt mich auch mein Ehrgeiz jedes Jahr zurück. Man will seine eigene Leistung testen, noch besser abschneiden als im Jahr zuvor und im besten Fall der erste Ninja Warrior Germany werden.

Mit welchem Ziel bist du in die 5. Staffel von Ninja Warrior Germany gegangen?

In erster Linie möchte ich durch den Sport Freude haben - und Freude bereiten. Dabei ist es klar mein Ziel, möglichst immer meine Bestleistung abrufen zu können. Das bedeutet im richtigen Moment konzentriert abzuliefern und keine dummen Patzer zu machen. Wenn das gelingt, weiß ich, dass ich vorne mitmischen kann. Persönlich reizt mich dieses Jahr natürlich die Chance auf die Mega-Wand und den Power Tower enorm!

Du bist nicht nur in Deutschland präsent, sondern auch bei der Schweizer Ninja-Warrior-Show. Hast du Unterschiede bemerkt?

Ich glaube man kann grundsätzlich schon sagen, dass es von Staffel zu Staffel anspruchsvoller wird und deshalb die deutsche Show, die ja das fünfjährige Jubiläum feiert, den zwei Staffeln in der Schweiz einen deutlichen Schritt voraus ist. Was jedoch immer bei allen Shows der Fall ist: eine kleine Unkonzentriertheit, ein dummer Fehler, eine falsche Einschätzung - und du bist raus!

Trotz deiner Erfolge: Gibt es ein Hindernis, das du am liebsten aus dem Parcours streichen möchtest?

Natürlich gibt es bei jedem Parcours Hindernisse, die einem besser liegen und andere, die man am liebsten streichen möchte. Aber genau das ist auch ein Faktor, den ich an der Show liebe: die Vielseitigkeit, die man mitbringen muss, um ganz verschiedenartige Hindernisse zu meistern. Der Gedanke, dass alle Athleten der jeweiligen Show die gleichen Hindernisse absolvieren müssen, hilft dabei zusätzlich.


Video: Joel Mattli im Parcours 4. Staffel


Hindernisse wie die Stammrolle oder auch die Drehscheibe beispielsweise können teils sehr fies und schwierig sein, aber das macht die Show umso spannender.

Welchen Promi würdest du gerne mal durch den Parcours sprinten sehen?

Ich würde sehr gerne Roger Federer im Parcours sehen. Wie bereits erwähnt, finden sich in der Show Spitzensportler aus den verschiedensten Bereichen. Da wäre es sicherlich interessant zu sehen, wie sich einer der weltbesten Tennisspieler als Ninja schlagen würde. Bei Roger würde es mich spezifisch interessieren, ob er seine einzigartige Rhythmik und Leichtigkeit im Tennis auch im Parcours umsetzen könnte.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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