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Medienbericht enthüllt

Bartra warnte Barca vor Dembélé-Transfer

18.10.2020 13:39
Marc Bartra und Ousmane Dembélé spielten gemeinsam für den BVB
© Alex Gottschalk/DeFodi.de
Marc Bartra und Ousmane Dembélé spielten gemeinsam für den BVB

Für rund 130 Millionen Euro wechselte Ousmane Dembélé im Sommer 2017 von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Der Transfer erwies sich im Nachhinein als Fehlinvestition. Einer, der die Katalanen vor einer Verpflichtung gewarnt hatte, war Marc Bartra - damaliger BVB-Profi, der aus der Jugendabteilung von Barca stammt.

Wie die spanische Tageszeitung "El País" berichtet, riet Bartra seinem Ex-Klub von einem Dembélé-Transfer ab. Demnach trat der FC Barcelona mit der Planungen, des französischen Youngster unter Vertrag zu nehmen, an Eigengewächs Bartra heran, um sich eine weitere Meinung aus dem nahen Umfeld einzuholen.

Doch die kritischen Worte des damaligen BVB-Profis konnten Barca nicht von einer Verpflichtung abhalten. Schließlich waren die Spanier auf der dringenden Suche nach einem Nachfolger für Neymar, der sich in Richtung Paris Saint-Germain verabschiedet hatte.

Barca wollte Dembélé loswerden

130 Millionen Euro wechselten damals den Besitzer. Eine Summe, die sich gemessen an Dembélés bisherigen Leistungen im Barca-Dress keinesfalls rentiert.

In drei Jahren stand Dembélé erst 76 Mal für Barca auf dem Platz. Dabei ließ der Weltmeister sein Talent zwar immer wieder aufblitzen, konstante Leistungen zeigt er aber nicht. Hinzu kommen ständige Undiszipliniertheiten neben dem Platz.

Im Sommer hätte der FC Barcelona den 23-jährigen Angreifer gerne veräußert. Doch Dembélé soll sich der "AS" zufolge geweigert haben, den Klub zu verlassen und sich Manchester United anzuschließen. Ohne den Deal fehlte Barca letztlich das nötige Kleingeld, um Wunschspieler Memphis Depay zu verpflichten.

Dass Dembélé die Kooperation verweigerte, dürfte seine ohnehin wenig erquickenden sportlichen Aussichten nicht gerade verbessert haben. Barcelonas Trainer Ronald Koeman soll dem Nationalspieler "AS" zufolge mitgeteilt haben, dass er in der Offensiv-Hackordnung hinter Lionel Messi, Antoine Griezmann, Philippe Coutinho, Ansu Fati, Francisco Trincao und Pedri steht.

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