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Vierfach-Weltmeister lobt auch Hamilton

Vettel: Schumacher war "besser als jeder andere"

16.10.2020 18:35
Beim Race of Champions konnte Vettel das Talent von Schumacher bestaunen
© imago sportfotodienst
Beim Race of Champions konnte Vettel das Talent von Schumacher bestaunen

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton: Die Frage nach dem besseren (oder vielleicht sogar besten) Formel-1-Fahrer macht spätestens nach der Einstellung von "Schumis" Siegrekord die Runde. Für Sebastian Vettel fällt der Vergleich dabei aber eindeutig aus: Er bevorzugt ganz klar Michael Schumacher.

"Ich glaube, er war besser als jeder andere, den ich bisher gesehen habe", sagt der Ferrari-Pilot. "Er hatte ein natürliches Talent, das sehr schwierig zu erklären ist."

Vettel bezieht sich dabei nicht nur auf die Formel 1, sondern auch auf andere Bereiche. Als Partner beim Race of Champions hat der Deutsche hautnah mitbekommen, welche Fähigkeiten Schumacher auch in anderen Fahrzeugen besitzt. "Er hatte einfach eine natürliche Fähigkeit, die ich bei noch keinem anderen bislang gesehen habe", so Vettel.

"Michael wird immer Michael bleiben"

"Zudem hatte er eine ausgezeichnete Arbeitsmoral, und die Kombination aus diesen beiden Dingen sticht für mich heraus", ergänzt Vettel. "Ich habe noch keinen gesehen, der da mithalten kann."

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto muss seinem Piloten da zustimmen: "Er war ein fantastischer Anführer, er war sehr fordernd und hat das Team angetrieben, Fortschritte zu machen", lobt er. "Wenn man so eng mit ihm zusammenarbeitet, dann lernt man Tag für Tag etwas. Für mich war das eine fantastische Erfahrung."

Von Schumacher habe Binotto eine Menge über Mentalität und die Arbeit nach den Rennen gelernt. "Das war herausragend", sagt er. Und egal ob Hamilton ihn jetzt überholt oder nicht: "Michael ist immer noch Michael. Er hat die Rekorde damals erreicht und wird immer Michael bleiben."

Vettel: In zehn Jahren blickt man anders auf Hamilton

Dennoch möchte Binotto betonen, dass auch Hamilton Herausragendes erreicht hat. Dem stimmt auch Vettel zu: "Ich kann seine Leistungen nicht genug würdigen", zollt er seinem Kontrahenten Respekt. "Ich hätte nie gedacht, dass diese Zahlen erreicht oder sogar gebrochen werden. und wir können sicher sein, dass er die Marken noch weiter ausbauen wird."

"Trotzdem wird Michael immer mein Held bleiben", so Vettel weiter. Denn zu ihm habe der viermalige Weltmeister in seiner Kindheit aufgeschaut - zu Hamilton nicht. "Weil ich gegen ihn gefahren bin", wie er betont. "Das ist also eine andere Situation."

Vettel ist sich aber sicher: In zehn, 15 oder 20 Jahren wird die Anerkennung für Hamilton eine andere sein als heute."

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