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"Das Trampolin bleibt eine Hassliebe für mich"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Artur Schreiber

20.10.2020 09:44
Artur Schreiber zählt zu den Topfavoriten der 5. Staffel Ninja Warrior Germany
© TVNOW / Markus Hertrich
Artur Schreiber zählt zu den Topfavoriten der 5. Staffel Ninja Warrior Germany

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Artur Schreiber.

Der 29-Jährige hat in der 3. Vorrunde ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und die Show für sich entschieden. Durch den Sieg im Power Tower konnte sich Artur Schreiber bereits die schnellstmögliche Finalqualifikation sichern und darf im Halbfinale außer Konkurrenz ein wenig Parcours-Praxis sammeln.

Dass schon der Weg zu Ninja Warrior Germany voller Hindernisse war, erzählt er in unserer Kurzinterview-Serie. Außerdem verrät er unter anderem, was er von seinem Solo-Debüt in Deutschland 2019 gelernt hat und welcher Moderator es im Parcours wohl am weitesten schaffen würde.

Artur, wie bist du bei Ninja Warrior gelandet?

Artur Schreiber: Ich war schon lange ein Fan der amerikanischen Version der Show und habe nur darauf gewartet, dass wir in Deutschland endlich die Chance dazu bekommen, an diesem Format teilzunehmen. Ich war schon immer davon begeistert, einen Sport zu machen, bei dem man nicht immer dieselbe Übung macht oder die gleiche Strecke läuft. Das heißt: Gewichte stemmen und joggen war mir einfach zu langweilig auf Dauer. Deshalb habe ich lange zum Spaß Parkour gemacht, weil dieser Sport sehr abwechslungsreich ist.


Video: Artur Schreiber für Team "Touchdown" im Parcours


Als dann die erste Staffel im deutschen Fernsehen lief, habe ich mich direkt für die kommenden Jahre beworben. Da ich aber erstmal zwei Absagen erhielt, habe ich mich 2018 in der Schweiz beworben - und wurde direkt eingeladen. Nachdem ich dort den schnellsten Lauf in den Vorrunden erreicht habe und als "Sieger der Herzen", wie die Schweizer es genannt haben, im Finale starten durfte, bin ich dort leider am Trampolin gescheitert. Aber das war für mich eine wertvolle Erfahrung und das hat dann den deutschen Sender auf mich aufmerksam gemacht. Durch Jessica Wielens bin ich dann in die Team-Version der Show gekommen und durfte auch in Deutschland zeigen, was ich kann. Im Team "Touchdown" sind wir leider knapp vor dem Finale ausgeschieden. Aber durch diesen langen Weg durfte ich dann im dritten Anlauf in der 4. Staffel Ninja Warrior Germany dabei sein.

Was hast du von deinem ersten Solo-Auftritt bei Ninja Warrior Germany im vergangenen Jahr als Erfahrung in die 5. Staffel mitgenommen?

Für die 5. Staffel konnte ich zwei wichtige Punkte für mich mitnehmen. Erstens: Lerne, mit deiner Nervosität umzugehen! Ich gehöre wie auch viele Andere zu den Leuten, die bei der Show extrem nervös sind. Egal wie gut man ist, diese Belastung über einen Drehtag und auch die Tage davor, entziehen einem die Ausdauer und die Konzentration. Deshalb habe ich mich dieses Jahr bewusst bereits mehrere Wochen vorher absichtlich nervös gemacht, indem ich vorherige Staffeln aus Deutschland und den USA geguckt habe. Dabei habe ich mir jedes Mal vorgestellt, wie ich den Parcours durchlaufen würde und schwitzige Hände bekommen. Das hilft zwar nicht, um beim Auftritt nicht nervös zu sein, aber der Körper gewöhnt sich nach der Zeit daran und man kann an dem Tag besser damit umgehen. Zumindest hat mir das dieses Jahr geholfen.

Zweitens übe ich das Trampolin, bis zum Erbrechen. In der Schweiz bin ich im Finale am Trampolin gescheitert, letztes Jahr in Deutschland im Halbfinale auch, deshalb war für mich klar: Ich muss an meinen Schwächen arbeiten! Das Trampolin ist und bleibt eine gewisse Hassliebe für mich, aber es gehört zu den Basics eines Ninja Warriors dazu. Man ist nur so gut wie seine größte Schwäche und ich arbeite ständig an meinen.

Wenn du auf deine bisherige Ninja-Karriere blickst: Welches Hindernis war für dich schwerer als es aussieht?

Für mich war das schwerste Hindernis bisher die Hangelstäbe aus der Halbfinalqualifikation 2019. An dem Hindernis bin ich gescheitert, weil die Halterung etwas breiter war als die Stäbe selbst, sodass sich der Stab gedreht hat und man sehr viel Kraft aufbringen muss, um die Drehung zu verhindern. Ich mache die Hindernisse gerne so effizient wie möglich, aber leider ist mir das dabei noch nicht gelungen.

Wenn Ninja Warrior olympisch wäre: Wen würdest du für Deutschland ins Rennen schicken?

Wenn Ninja Warrior olympisch wäre, würde ich am liebsten direkt selbst teilnehmen. Die besten Chancen hätte bestimmt Alexander Wurm, der schon zweimal Last Man Standing wurde. Er zeigt konstant gute Leistungen. Aber es wäre erstmal zu klären, wie genau die einzelnen Stationen aufgestellt werden, denn jeder hat ganz spezielle Stärken und Schwächen. Das heißt, es kommen grundsätzlich so viele gute Athleten dafür in Frage.

Wie sieht es bei dem Moderatoren-Trio von Ninja Warrior Germany aus? Wer von ihnen würde es wohl im Parcours am weitesten schaffen?

Dass Jan Köppen diesen Sport ebenfalls drauf hat, konnte man ja bereits beim Promi-Special von "Team Ninja Warrior Germany" sehen und in Spanien ist er ja auch bereits bis ins Halbfinale gekommen. Deshalb wäre er ganz klar mein Favorit für den Titel "Last Moderator Standing".

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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