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"Ich bin jedes mal happy aus der Show herausgegangen"

Ninja Warrior: 5 Fragen an Benni Grams

16.10.2020 20:58
Sprünge sind für Benni Grams kein Problem! Wie weit hüpft er in Staffel 5?
© TVNOW / Markus Hertrich
Sprünge sind für Benni Grams kein Problem! Wie weit hüpft er in Staffel 5?

Von den Stars der Szene bis zu den Neulingen im Parcours - sport.de blickt auf die Ninja-Warrior-Kandidaten der 5. Staffel und stellt einigen von ihnen fünf entscheidende Fragen. Heute im Ninja-Check: Benni Grams.

Der 27-Jährige ist nach kurzer Pause zurück im Ninja-Warrior-Parcours und kämpft in der dritten Vorrunde um den Einzug ins Halbfinale. Seit seinem Debüt in der ersten Staffel zählt er bei jedem Auftritt zu den Favoriten. Der Ninja-Routinier trainiert seit 2006 Parkour, zählt zu den besten Freerunnern Europas und tritt regelmäßig unter anderem in Werbekampagnen, TV-Shows und als Stuntman auf.

Vor seinem Auftritt in der 5. Staffel hat Benni Grams in unserer Kurzinterview-Serie einige Tipps für Ninja-Neulinge parat und verrät unter anderem, welches Hindernis ihn schon mal richtig ins Schwitzen bringt.

Nach einem Jahr Pause bist du zurück bei Ninja Warrior Germany. Was war dein Ziel für die 5. Staffel?

Benni Grams: Mein Ziel für die 5. Staffel Ninja Warrior war, so viel Spaß an der Sache wie möglich zu haben - ganz egal was passiert. Die Mega-Wand stand ebenso auf der Liste, wie so weit wie möglich zu kommen und im Optimalfall meine Leistung der letzten Teilnahme zu toppen.


Video: Benni Grams im Ninja-Warrior-Parcours der 3. Staffel


Du trainierst schon lange Parkour und Freerunning. Welche Hindernisse im Ninja-Parcours sind dadurch für dich besonders leicht?

Da der Großteil des Parkourtrainings daraus besteht, Hindernisse zu überwinden, fallen mir Hindernisse wie beispielsweise der Pfeilsprung sehr leicht - und allgemein Hindernisse, bei denen ich mit den Beinen über etwas springen muss. Außerdem schwinge ich bei Parkour und Freerunning häufig an Stangen oder von Stange zu Stange, wodurch solche Hindernisse in der Regel auch sehr viel Spaß und Leichtigkeit versprechen.

Hast du auch einen Angstgegner unter den Hindernissen?

Auf jeden Fall die Himmelsleiter, die ist manchmal ziemlich unberechenbar. Die stärksten Athleten sind schon da heruntergefallen und man unterschätzt sie leicht, obwohl ich sie selbst schon einige Male in der Show erfolgreich gemeistert habe. Eine Millisekunde der Unaufmerksamkeit reicht schon und es kann schnell ins Wasser gehen.

Welche Tipps würdest du als erfahrener Ninja-Warrior-Teilnehmer einem Neuling geben?

Habt so viel Spaß wie möglich! Nicht nur im Parcours, sondern auch an der gesamten Produktion. Neben dem Wettkampf lernt man viele tolle Menschen kennen, der Teamgeist ist enorm und es macht einen Heidenspaß, einfach nur vor Ort zu sein. Was dann im Parcours geschieht, kann vielleicht ernüchternd sein, aber deswegen sollte man sich nicht den Spaß verderben lassen. Wenn man mit dieser Einstellung reingeht, kann man eigentlich gar nicht enttäuscht werden. Selbst wenn es dann ins Wasser geht, hatte man immer noch ein außergewöhnliches Erlebnis und ist um eine Erfahrung im Leben reicher. So kann man nur als Gewinner aus der Show gehen.

Enttäuschung setzt immer nicht erfüllte Erwartungen voraus. Daher hilft es, sich bewusst zu machen, warum man bei Ninja Warrior antritt. Was ist meine Motivation und meine Erwartung an die Show? In meinem Fall ist es der Spaß. Solange ich mir den bewahre, kann passieren was wolle. Diese Einstellung hat bisher immer super funktioniert und ich bin jedes mal happy aus der Show herausgegangen.

Letzter Punkt: Macht euch bewusst, dass es ist eine Ausnahmesituation und fernab vom Training in der Halle ist. Es ist eine riesige Halle, überall sind Lichter, Kameras, Menschen, hunderte Augen sind auf einen gerichtet und man weiß, dass man nur einen einzigen Versuch hat. Dieser Umstand kann durchaus eine enorme Nervosität verursachen, die sich oft auch auf die Leistung auswirkt. Was man in der Trainingshalle super easy macht, kann in der Show zu einer unglaublich krassen Herausforderung werden.

Wenn Ninja Warrior olympisch wäre: Wen würdest du für Deutschland ins Rennen schicken?

Ich würde mich an der Spitze der momentanen Athleten orientieren, die zudem den nötigen Ehrgeiz mitbringen. Dazu gehören definitiv René Casselly und Moritz Hans.

Die Fragen stellte Maike Falkenberg

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