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Reinier-Leihe ein geschickter Kniff?

So viel soll Real Madrid dem BVB für Reyna bieten

16.10.2020 18:00
Gio Reyna und Reinier (l.) spielen derzeit gemeinsam für den BVB
© HORSTMUELLER GmbH / Schröder via www.imago-images.
Gio Reyna und Reinier (l.) spielen derzeit gemeinsam für den BVB

Im Sommer 2019 wechselte Giovanni Reyna vom Nachwuchs des New York City FC zur U19 von Borussia Dortmund, knapp sechs Monate später stieg der junge US-Amerikaner zu den Profis auf, wo er inzwischen zur festen Größe avanciert ist. Kein Wunder, dass andere Klubs ein Auge auf den Offensivspieler geworfen haben sollen. Angeblich hat sich Real Madrid sogar eines besonderen Kniffs bedient, um gute Chancen im Poker um den Youngster zu haben.

Madrid-Präsident Florentino Pérez und Coach Zinédine Zidane sollen sich einig darüber sein, dass Reyna in der Zukunft eine gewichtige Rolle bei den Königlichen spielen kann. Das berichtet "Don Balon".

Demnach plant man in der spanischen Hauptstadt bereits im kommenden Januar einen Vorstoß beim BVB-Talent. Für 22 Millionen Euro soll Reyna aus Dortmund losgeeist werden. Dem Bericht zufolge hofft Real allerdings vor allem auf die Gesprächsbereitschaft der Borussen, da Reynas Vertrag nach der Saison 2020/21 endet. Eine Hoffnung, die sich jedoch wohl nicht erfüllen wird.

Glaubt man dem "kicker" hat der BVB Reyna nämlich mit einem Anschlussvertrag ausgestattet. Wenn der 17-Jährige am 13. November seinen 18. Geburtstag feiert, soll sich die Laufzeit des Arbeitspapieres automatisch bis 2023 verlängern. 

Dieser Umstand ist allerdings nicht das einzige Hindernis, das sich Real in den Weg stellen dürfte. Die Bosse der Borussia bestätigten bereits, dass eine "langfristige Lösung" mit dem Top-Talent angestrebt werde. "Bild" zufolge soll diese mit einer satten Erhöhung des Gehalts einhergehen. 


Mehr dazu: Reyna vor Verlängerung beim BVB - Verdopplung des Gehalts?


"Don Balon" zufolge soll übrigens auch der von Real an den BVB verliehene Brasilianer Reinier eine Rolle im Werben der Madrilenen um Reyna spielen. Grundgedanke von Pérez und Co.: Reinier, der bis zum Sommer 2022 für die Schwarz-Gelben kicken soll, könnte auf Anhieb die Lücke schließen, die ein Wechsel von Reyna reißen würde.

Dortmund könnte daher geneigter sein, sein Juwel spielen zu lassen. Für Real hätte die Sache zudem einen weiteren netten Nebeneffekt: Je mehr Einsatzzeit Reinier bekommt, desto höher ist die Chance, dass er seinen Wert bei einer Rückkehr nach Spanien deutlich in die Höhe geschraubt hat.

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